GSV: Mit dem Bürger für den Bürger

Der Albaufstieg der B 312 in Lichtenstein weit vorn in Priorisierung des Landes

Albaufstieg

23. März 2018. "Gespannt haben wir auf das Ergebnis der Einstufung des Landes geduldig gewartet. Eine Genugtuung ist, dass unsere nie nachlassenden Aktivitäten nunmehr Berücksichtigung gefunden haben. Zukünftig gilt es den zeitnahen Einstieg in die Planungen zu fordern und das Planfeststellungsverfahren zu begleiten", so der Sprecher der Bürgerinitiative Albaufstieg Lichtenstein, Hans Gerstenmaier.

Nachdem die Einstufung des Albaufstiegs Lichtenstein in den 'Vordringlichen Bedarf' im neuen BVWP 2030 aufgenommen wurde, ging es darum, nun zügig mit den notwendigen Planungen zu beginnen. Dies soll nach den Ergebnissen der Umsetzungskonzeption zum Bedarfsplan 2016 zum Bundesverkehrswegeplan 2030 bis zum Jahr 2025 der Fall sein.

Die Umsetzungskonzeption des Landes besteht aus zwei Stufen. Die erste Stufe umfasst 47 Maßnahmen, die bereits beplant werden. Diese Kosten werden mit rund 4,2 Milliarden Euro beziffert. Die zweite Stufe enthält eine Gruppe von insgesamt 66 Maßnahmen, darunter die B 312 im Bereich des Albaufstiegs, mit einem Investitionsvolumen von mehr als 2,3 Milliarden Euro alleine an Bundesstraßen. Diese Gruppe wurde nun priorisiert.

Damit ist endlich die Voraussetzung gegeben, dass die unhaltbare und unzumutbare Verkehrssituation entlang der gesamten Bundesstraße 312 für Anwohner und Pendler in den nächsten Jahren absehbar einer tragfähigen Lösung zugeführt werden kann. Immerhin ist die B 312 eine der bedeutendsten Verbindungsachsen von Stuttgart über Reutlingen in Richtung Bodensee und damit ein wichtiges Verkehrsprojekt mit überregionaler Bedeutung.

Das Ziel von Hans Gerstenmaier ist nun, den Planungsbeginn zeitnah zu erreichen: "Man habe in den letzten Jahren öffentlich gekämpft und keine Gelegenheit ausgelassen, viel wurde erreicht". Dazu herzlichen Glückwunsch von der GSV e.V. Baden-Württemberg. Beharrlichkeit, Stehvermögen, unermüdliches Engagement und die Fähigkeit, wirkungsvolle Unterstützung auf allen Ebenen zu mobilisieren und damit Gemeinsamkeit zu einer Stärke zu machen, haben die Arbeit von Hans Gerstenmaier und der Bürgerinitiative letztendlich zum Erfolg geführt.

Zu hoffen bleibt, dass nun auch genügend Planungskapazitäten auf Seiten des Landes zur Verfügung stehen. Denn: "Das Geld scheint ja vorhanden zu sein zu sein, es sollte nicht "faul" liegen bleiben....!!!", so Hans Gerstenmaier.

Die GSV e.V. wird weiter im Kontakt zum Sprecher der „Bürgerinitiative Albaufstieg Lichtenstein“, Hans Gerstenmaier, bleiben und den Fortgang und die Entwicklung des Projektes mitverfolgen.

Text und Foto: Peter Wilhelm Fuss, Landesbeauftragter Baden-Württemberg

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