< B 2 : Bürgerinitiative Hohenossig fordert baldigen Planungsbeginn.
28.05.2017

“Lebenswertes Wohnen in Bad Düben”


nennt sich die Bürgerinitiative, die sich in der nordsächsischen Kurstadt für den Bau einer Ortsumgehung der B 183 engagiert und deshalb reaktiviert wurde. Nach Aussage ihres Sprechers, Hr. Borbonus, hatte man sich bereits vor Jahren für eine Ortsumfahrung stark gemacht und mit Unterschriften dafür geworben. Doch dann war ofensichtlich "Ruhe" eingekehrt.

Bad Düben, das "Tor zu Dübener Heide", muss mit seinen knapp 8.000 Einwohnern täglich  den Verkehr von drei Bundesstraßen bewältigen. Daher soll zumindest das Verkehrsgeschehen im Zuge der B 183 aus der Stadt genommen werden und damit eine Teilentlastung erfolgen.

Deshalb  soll aus Sicht der BI die geplante Umfahrung, die im  neuen BVWP 2030 mit 2.9 km Länge und ca. 13.5 Mio € kosten im Weiteren Bedarf mit Planungsrecht enthalten ist, durchgesetzt werden. In einem Gespräch mit der GSV kündigte die BI Aktivitäten zur Beschleunigung eines baldigen Planungsbeginns für die Umgehung an. Zunächst sind Gespräche mit MdB M. Wendt sowie der Bürgermeisterin von Bad Düben, Astrid Münster, geplant. Danach will man bei Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig einen zeitnahen Planungsbeginn einfordern.

Dieses Bürgerengagement in Bad Düben ist ein weiteres Beispiel für die Wahrnehmung des Bürgerwillens, wenn es um die Verbesserung der Lebensqualität, aber auch der Verkehrssicherheit und letztlich der Steigerung der Attraktivität der Kurstadt Bad Düben geht. Und ein Beispiel vor der Haustüre motiviert die BI zusätzlich: Nur wenige Kilometer südlich im Ortsteil Wellaune engagiert sich seit vielen Jahren eine BI mit vielfältigen Aktionen für die Ortsumgehung der B2. Sie kann durchaus als Vorbild für eine erfolgreiche Initiative in Bad Düben dienen.

Die GSV wird der neuen (alten ) BI in Bad Düben ebenso zur Seite stehen wie in Wellaune.