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18.02.2018

Verkehrsfreigabe des letzten Abschnittes der A14 in Mecklenburg-Vorpommern


Am 20. Dezember 2017 wurde der letzte Abschnitt der A14 zwischen Grabow und Groß Warnow unter reger Anteilnahme der Bevölkerung für den Verkehr freigegeben.

 

Der Parlamentarische Staatssekretär  beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig und die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg, Kathrin Schneider, nahmen die feierliche Verkehrsfreigabe der A14 vor.

 

„Mecklenburg-Vorpommern hat mit der heutigen Freigabe der 6. Verkehrseinheit der A14 als erstes Bundesland alle seine Neu- und Ausbauvorhaben an Bundesautobahnen fertiggestellt“, hob StS Ferlemann lobend hervor,

der Bund habe in das 11km lange Teilstück von Grabow bis Groß Warnow in Brandenburg rund 114 Millionen Euro investiert.

 

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig freute sich einen weiteren Meilenstein beim Ausbau der Infrastruktur in Mecklenburg- Vorpommern feiern zu können.

 

„Der Lückenschluss ist geschafft und die A 14 damit in Mecklenburg-Vorpommern fertiggestellt. Die Landesregierung hat konsequent hinter dem Projekt gestanden, denn die A14 ist wichtig für die Wirtschaft und den Tourismus. Wir rücken enger nicht nur mit dem mitteldeutschen Raum Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen Sachsen zusammen sondern binden den Ostseeraum an die Metropolregion München an. So werden künftig auch Skandinavien und Osteuropa von den Ostseehäfen mit den leistungsfähigen Hinterlandanbindungen profitieren.

Der Tourismus wird gestärkt, unsere Urlaubsgäste kommen schneller zu uns, auch für die vielen Pendler aus unserem Land ist eine wesentliche Verbesserung erreicht“, so die Regierungschefin Schwesig.

 

Ministerin Kathrin Schneider bedankte sich bei der Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern für den Bau und termingerechte Fertigstellung des 1km langen Teilstücks der A14 in Brandenburg bis zur Anschlussstelle Groß Karow.

 

„In der Landesentwicklung Brandenburgs gehörte die Region Prignitz zu den sogenannten Schattenräumen, das sind Räume, die mehr als 45 Kilometer entfernt von einer Autobahnanschlusstelle liegen. Mit dem Bau der A14 und der heutigen Freigabe ist die Region Prignitz nun von Karstädt bis Wismar bereits angebunden“, so Frau Schneider

 

„Für den südlichen Abschnitt 3.2b der A14 -Wittenberge bis zur Landesgrenze Sachsen-Anhalt- ist der Planfeststellungsbeschluss erlassen, in Sachsen-Anhalt wird er für den südlich angrenzenden Abschnitt in Kürze erwartet“, hob Ministerin Schneider hervor. Damit ist nun ein Drittel der neuen A14 von Schwerin bis Magdeburg im Bau oder bereits befahrbar.

 

Die 155 Kilometer lange Trasse der A14 von Wismar bis zur A4 bei Dresden sind mit 1,3 Milliarden Euro veranschlagt und soll bis 2022 durchgängig befahrbar sein. Der Hauptteil der Neubaustrecke befindet sich mit 97 km in Sachsen-Anhalt, 32 km  in Brandenburg und 26 km in Mecklenburg-Vorpommern