< Es tut sich was in Schönfeld ( B 95 ).
27.07.2015

BI Wellaune mit Zuversicht und weiter engagiert für die Ortsumgehung der B 2.


“Auf dem Weg nach Dresden - M.Jung, T. Knötzsch, P. Jäschke und Stadtrat Helbing”

Allen Verzögerungen in der Planung zum Trotz ist die Bürgerinitiative für den Bau der Ortsumfahrung im Zuge der B 2 weiter aktiv, wenn auch hinsichtlich der zeitlichen Abläufe nicht überaus optimistisch. Nachdem das bisher im Vordringlichen Bedarf enthaltene Vorhaben erneut für den künftigen BVWP angemeldet wurde und damit der Überprüfung unterliegt, besteht eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Realisierungschancen der Umfahrung.

Um die verkehrspolitischen Entscheidungsträger in Bund und Land von der unabdingbaren Notwendigkeit einer baldigen Verkehrsentlastung zu überzeugen, reiste die BI  mit einer Delegation  nicht nur im März nach Berlin, um bei einem von MdB Marian Wendt organissierten Termin Staatssekretärin Dorothee Baer im BMVI das Anliegen deutlich zu machen, sondern hatte auch Ende Juni einen Termin im sächsischen Wirtschaftsministerium, um dort ihre Forderungen zu untermauern. Begleitet wurden Gisela Jäschke und ihre Mitstreiter von den Landtagsabgeordneten Kiesewetter, Tiefensee und Winkler sowie dem neuen Landrat Kai Emanuel. Trotz der stagnierenden Planung zieht Gisela Jäschke eine positive Bilanz: 

" Alle wollen uns helfen, alle sind zuversichtlich und haben durchaus Verständnis für unsere Situation. Wir können nur noch beten, dass diese Odyssee endlich ein Ende hat und für die Wellauner die Ortsumgehung Wirklichkeit wird." 

Die seit Mai 2002 in ihrem Engagement gegen Lärm, Raserei und Abgasbelastung aktive BI "Wellaune lebt - besser ohne 3 Bundesstraßen" wurde in den vergangenen Jahren immer wieder vertröstet - Hochwasserschutz und Polderflächen sind nur zwei Stichwörter für immer neue Umplanungen aus den zurückliegenden Jahren.

Die Zeit bis zur endgültigen Entscheidung des Bundestages zu den  Bedarfsplänen des neuen BVWP, die wohl erst im Laufe des kommenden Jahres erfolgen wird, muss und wird die BI nutzen, um auch den letzten Verkehrspolitiker, der an dieser Entscheidung maßgeblich beteiligt ist, davon zu überzeugen, dass der Name der BI Verpflichtung bedeutet: "Wellaune lebt - besser ohne 3 Bundesstraßen". Die GSV wird sie deshalb weiter unterstützen.