< Strehla, die historische Kleinstadt an der Elbe braucht zeitnah eine nachhaltige Verkehrsentlastung.
08.05.2017

B 2 : Bürgerinitiative Hohenossig fordert baldigen Planungsbeginn.


Mehr als 14.000 Kfz, davon nahezu 15 % Schwerlastverkehr - durchqueren täglich Hohenossig, einen Ortsteil der Gemeinde Krostitz im Norden von Leipzig. Für die rd. 270 Einwohner ist diese Belastung unerträglich. Das soll sich möglichst bald ändern.

Mit ihrem über fünfzehnjährigem Engagement, das durch vielfältige Aktionen gekennzeichnet war,  hat die  Bürgerinitiative maßgeblich dazu beigetragen, dass der Bundestag Ende 2016 die Ortsumgehung im Vordringlichen Bedarf des BVWP 2030 verankerte. Damit ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zum Bau der Ortsumgehung gelungen.

Nun soll es konkret und möglichst bald weitergehen. In einem Gespräch, das der Landesbeauftragte der GSV e.V. Anfang April mit Manuela Hübner, der Sprecherin der BI und mehreren Mitstreitern führte, bestand Einigkeit, den sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig sowie die zuständigen Landtagsabgeordneten zeitnah aufzufordern, einen entsprechenden Planungsauftrag für die Ortsumgehung Hohenossig im Zuge der B2 zu erteilen. Die 2.8 km lange Umfahrung ist  im BVWP 2030 mit 6.5 Mio € gelistet.

Für Hohenossigs Bürgerschaft ist zu wünschen, dass die innerörtliche Verkehrsbelastung in überschaubarer Zeit nachhaltig reduziert wird und damit besonders die Verkehrssicherheit und Lebensqualität eine spürbare Verbesserung erfahren. Die GSV e.V. wird die BI in diesem Bemühen weiter unterstützen und weiter darüber berichten.