< B 172 Bad Schandau – Dresden, Ortsumgehung Pirna, 3. Bauabschnitt (B 172n)
01.05.2017

Strehla, die historische Kleinstadt an der Elbe braucht zeitnah eine nachhaltige Verkehrsentlastung.


Die B 182 führt mitten durch die engen und kurvenreichen Straßen der Stadt. Eine Ortsumfahrung ist die einzige Möglichkeit, besonders den historischen Stadtkern mit seinem Rathaus von 1756 wirksam vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Auch wenn die täglichen Verkehrszahlen im Vergleich zu anderen Bundesstraßen eher unterdurchschnittlich sind, gefährdet besonders der hohe

( 10 - 12 % ) Anteil an Schwerlastverkehr die innerörtliche Verkehrssicherheit und Lebensqualität der Anlieger ganz erheblich.

In einem Gespräch, das die GSV mit Strehlas Bürgermeister Jörg Jeromin und dem Vorsitzenden des Vereins "für ein lebenswertes Strehla", Hans-Jürgen Grübler, führte, kam die nicht länger hinnehmbare Verkehrssituation deutlich zur Sprache.

Die knapp 6 km lange und mit ca. 15 Mio € Kosten veranschlagte Ortsumfahrung im Zuge der B 182 ist im Bundesverkehrswegeplan 2030  in den Vordringlichen Bedarf, also der höchsten Bedarfskategorie eingestuft. Damit kann die sächsische Straßenbauverwaltung die planerischen Schritte für den Bau der Umfahrung kurzfristig einleiten. Diesen Sachverhalt will Strehla nutzen und baldmöglichst die Forderung nach einem zeitnahen Planungsbeginn gegenüber dem  Wirtschaftsministerium in Dresden formulieren. Dabei soll der " Verein für ein lebenswertes Strehla" eine wesentliche Funktion übernehmen. Er sieht sich als Sprachrohr der Bürgerinnen und Bürger der vom Durchgangsverkehr hoch belasteten Stadt.

Die GSV wird dieses Bemühen mit ihren Möglichkeiten unterstützen, und ihren Beitrag leisten, damit Strehla auch in Zukunft - getreu dem Motto des Vereins - auch in Zukunft lebenswert bleibt.