< B 47 Südumgehung wird gebaut
27.09.2017

Spatenstich in Bad Bergzabern


(Bad Bergzabern) - Freudentag in Bad Bergzabern. Nach langer Planung wird die Ortsumfahrung im Zuge der B 427 für die Kurstadt gebaut. Verantwortliche aus Stadt, Kreis, Land und Bund sind im März zum ersten Spatenstich für die Ortsumgehung gekommen. Der Bund investiert 61,8 Millionen Euro. Bis voraussichtlich 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) sprach von einem Meilenstein für Bad Bergzabern. Mit dem Spatenstich komme die Bevölkerung dem Ziel einer Entlastung von Lärm und Abgasen näher. Die Entwicklungsmöglichkeiten der Kurstadt werde sich verbessern, die Erholungsqualität gesteigert. Norbert Barthle, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sprach ebenfalls von einer guten Nachricht für die Stadt und ihre Bürger.

 

Die Ortsumgehung im Zuge der B 427 von Bad Bergzabern wird an der Einmündung der L 492 beginnen und im Süden an die B 38 angebunden. Die rund 2,6 km lange Ortsumgehung mit einem 1,4 Kilometer langen Tunnel ist technisch aufwendig und anspruchsvoll. Die Bauarbeiten beginnen mit einem Durchlassbauwerk über den Mühlbach. Derzeit laufen die umfangreichen Vorarbeiten für den Tunnelbau. Ende 2019 / Anfang 2020 soll mit dem Tunnelbau begonnen werden.

 

Zurzeit fahren rund 13.500 Fahrzeuge täglich durch Bad Bergzabern. Künftig werden geschätzt 9.000 Fahrzeuge die Ortsumgehung nutzen. Lange haben die Bürger gemeinsam mit der GSV für die Umgehung gekämpft. Sie freuen sich nun sehr über den erfolgten Spatenstich und hoffen auf eine planmäßige Fertigstellung bis 2026.

 

 

 

 

Umgehung für Impflingen wird gebaut

 

(Impflingen) - Große Freude in Impflingen: Die Belastungen durch Lärm und Abgase haben bald ein Ende. Im Beisein der Verantwortlichen aus Bund und Land erfolgte nun der erste Spatenstich. Voraussichtlich Ende 2020 / Anfang 2021 soll die Umgehung freigegeben werden.

 

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sprach von einem guten Tag für Impflingen und der Region. Mit dem Spatenstich komme eine leistungsfähige Verbindung zwischen Bad Bergzabern und Landau weiter voran. Die Ortsgemeinde werde um 80 Prozent des Verkehrs entlastet. Dadurch wird die Wohn- und Lebensqualität spürbar verbessert.

 

Die rund drei Kilometer lange Umgehung im Zuge der B 38 wird östlich von Impflingen verlaufen und voraussichtlich rund 16,9 Mio. Euro kosten. Insgesamt fünf Bauwerke werden entstehen. Darüber hinaus sind vier Regenrückhaltebecken vorgesehen. Mit der Fertigstellung wird Ende 2020 / Anfang 2021 gerechnet.

 

Die Bürgerinnen und Bürger freuen sich sehr über den erfolgten Spatenstich. Gemeinsam mit der GSV haben sie viele Jahre für die Umgehung gekämpft. Sie freuen sie sich nun auf einen zügigen Baufortschritt und eine planmäßige Verkehrsfreigabe.

 

 

 

 

B 266 wird auch 2017 nicht fertig

 

(Bad Neuenahr) - Empört reagiert die Bürgerinitiative B 266 neu darauf, dass sich die Eröffnung der Ortsumgehung Bad Neuenahr um ein weiteres Jahr verzögert.

 

Nach den langen Jahren des Wartens erwarten die Bürger eine baldige Verkehrsfreigabe. Doch nun stellte sich heraus, dass eine mittlerweile 30 Jahre alte und nie genutzte Brücke im Schwertstal nicht genügend tragfähig ist und dringend saniert werden muss. Die Eröffnung der schnellstens benötigten Straße wurde erneut verschoben.

 

"Es ist unseres Erachtens kaum nachvollziehbar, dass erst jetzt diese fachliche und sachliche Erkenntnis ans Tageslicht kam", zeigen sich Oskar Hauger, Detlef Odenkirchen, Manfred Rheindorf und Werner Unger verärgert. Die Baumaßnahme und der Freigabetermin sind bereits mehrfach nach hinten verschoben worden. Aus touristischer Sicht und zum Wohle des Heilbades, das 2022 die Landesgartenschau ausrichtet, sei es zwingend notwendig, dass die Ortsumgehung bald eröffnet wird, mahnt die Bürgerinitiative.

 

Baurecht für die B 266 besteht seit 2001. Viele Jahre fehlten die finanziellen Mittel. Ursprünglich sollte die neue 1,8 km lange Straße 2014 freigegeben werden. Verzögerungen beim Straßenbau in Bauabschnitt 1, Probleme bei der Baugrubensicherung von zwei notwendigen Leichtflüssigkeits-abscheidern und die nun bekannt gewordene dringende Sanierung einer Brücke führen zu Verzögerungen. Wie überraschend bekannt wurde, ist die mittlerweile 30 Jahre alt Brücke im Schwertstal für die heutigen Anforderungen nicht ausreichend tragfähig. Wie lange die Verstärkung und Sanierung der Brücke dauert, konnte der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz bis Redaktionsschluss nicht sagen.

 

Sowohl in der Tagespresse als auch in Fernseh- und Radiosendungen von ZDF, SWR, RTL und RPR wurde über die erneute Verzögerung berichtet.

 

Die Bürgerinnen und Bürger werden gemeinsam mit der GSV weiterkämpfen - mit dem Ziel, dass nun bis 2018 die Verkehrsfreigabe erfolgen kann.

 

 

 

 

Millionenzuschuss für L 52

 

(Koblenz) - Verkehrsminister Wissing hat der Stadt Koblenz für die Gesamtmaßnahme des Straßenneubauvorhabens L 52 - Nordumgehung Koblenz-Metternich (1. BA) eine Zuwendung in Höhe von rund 2,6 Mio. Euro zugesagt.

 

Bei dem für die Stadt Koblenz bedeutsamen Straßenneubauvorhaben handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen circa 10,85 Millionen Euro, von denen das Land unmittelbar rund 4,55 Millionen Euro trägt.

 

Für die vierstreifige Straße zwischen dem Kreisverkehr im Kreuzungsbereich der Stadtkreisstraße K 12 und der Gemeindestraße „An der Römervilla“ und dem Kreuzungsbereich der bestehenden L 52 und der Bundesstraße 426 existiert seit Juli 2010 eine rechtskräftige Planung mit planfreien Knotenpunkten. Aufgrund der kalkulierten Kosten in Höhe von circa 40 Millionen Euro war diese Maßnahme jedoch auf absehbare Zeit nicht realisierbar. Die Stadt Koblenz hat deshalb in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz und dem damaligen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur die nunmehr reduzierte, kostengünstigere Lösung entwickelt. Diese sieht den Bau einer zweistreifigen Straße mit plangleichen Knotenpunkten vor. Der Neubau umfasst auch den Umbau des bestehenden Kreisverkehrs im Zuge der K 12 und der Gemeindestraße „An der Römervilla“ und des Knotenpunktes „Weinacker“ zu lichtsignalgesteuerten Kreuzungen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit.

 

Nach dem offiziellen Spatenstich im vergangenen Jahr wurde mit der Realisierung des Vorhabens, durch den Umbau des Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich der K 12 und der Gemeindestraße „An der Römervilla“, begonnen.

 

Durch den Straßenneubau wird sich die Wohnqualität in den umliegenden Stadtteilen aufgrund der Verringerung der Lärm- und Abgasbelastungen verbessern. Auch die Verkehrsteilnehmer profitieren von dem geringeren Unfallrisiko und den verbesserten Verknüpfungen im Straßennetz.

 

 

 

 

651.000 Euro für die K 16

 

(Mainz) - Verkehrsminister Volker Wissing hat dem Landkreis Vulkaneifel für den Ausbau der K 16 zwischen Mehren und Steiningen eine Zuwendung in Höhe von 651.000 Euro zugesagt.

 

Der insgesamt rund 2.100 Meter lange Ausbau der K 16 beginnt an der Ortsgrenze der Gemeinde Mehren und endet vor der Einmündung in die Landesstraße 66. Durch die Straßenbaumaßnahme wird die Fahrbahn in einer Kombination aus Hoch- und Vollausbau instandgesetzt. Hierbei werden gleichzeitig eine Aufweitung des Fahrbahnquerschnitts sowie eine Instandsetzung der Alfbachbrücke vorgenommen.

 

 

 

 

Bund stimmt A 62, B 10 und B 48 zu

 

(Mainz) - Der Bund hat seine Zustimmung für den Bau einer Anschlussstelle an die A 62 bei Höheinöd im Landkreis Südwestpfalz sowie zu den Projekten B 10 Godramstein-Landau und B 48 Ortsumgehung Imsweiler gegeben. Mit der Erteilung des sogenannten Gesehenvermerks kann das Land nun die Planungen weiter vorantreiben.

 

Die Bürgerinitiativen und die GSV haben erfolgreich für die Maßnahmen gekämpft.

 

 

 

  

Ausbau der Ortsdurchfahrt Nanzdietschweiler abgeschlossen

 

(Nanzdietschweiler) - Nach einer Bauzeit von rund 16 Monaten ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt Nanzdietschweiler in der Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler, Landkreis Kusel, abgeschlossen. Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing hat die Straße im Oktober für den Verkehr freigegeben.

 

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt trägt erheblich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in Nanzdietschweiler bei. Das Land Rheinland-Pfalz hat rund 755.000 Euro für den insgesamt rund eine Million Euro teuren Ausbau bereitgestellt.

 

Rund 1.000 Meter wurden in der Ortsdurchfahrt ausgebaut und so die Sicherheit für den motorisierten Verkehr und die Fußgänger verbessert. Die einmündenden Ortsstraßen und privaten Zufahrten wurden verkehrsgerecht an die Landesstraße angebunden. Die Fahrbahnbreite liegt jetzt bei 5,5 Metern, so dass die beidseitigen Gehwege auf 1,25 bis 1,50 m verbreitert werden konnten. An den Ortsenden wurden die Gehwege an den Glan-Blies-Radweg angeschlossen. Außerdem wurden an den Ortsenden für den Glan-Blies-Radweg Querungshilfen über die Landstraße angelegt. Diese dienen gleichzeitig auch der Geschwindigkeitsdämpfung.

 

 

 

 

Bürger fordern zweite Rheinbrücke

 

(Wörth) - Staatssekretär Andy Becht sieht sich anlässlich der beiden Demonstrationen von insgesamt mehr als 2.800 Bürgerinnen und Bürgern für eine zweite Rheinbrücke bei Wörth in seinem Kurs für einen zügigen Brückenbau bestätigt.

 

Die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Region fordern seit Langem den Bau einer zweiten Rheinbrücke. Der neuen Landesregierung war der Bau einer zweiten Rheinbrücke bei Wörth von Beginn an wichtig und hat sich für den Bau stark gemacht - auch gegenüber dem Bund. Dieser Einsatz trägt Früchte, das Bauvorhaben schreitet voran.

 

Die Planungen für den Bau der zweiten Rheinbrücke bei Wörth können schneller abgeschlossen werden, weil sich die Verkehrsministerien von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg beim Bund für ein beschleunigtes Verfahren eingesetzt haben. Der Bund hatte dem beschleunigten Verfahren Mitte Oktober zugestimmt. Demnach wurde die Planung der Brücke von der Planung der Brückenanbindung (Querspange zur B 36) entkoppelt. Somit entstehen zwei voneinander unabhängige Verfahren, so dass das Baurecht für eine zweite Rheinbrücke schneller erreicht werden kann.

 

Die Bürgerinnen und Bürger freuen sich sehr über die erzielten Fortschritte und werden gemeinsam mit der GSV weiter kämpfen.

 

 

 

 

Unterschriften für Rheinbrücke bei Bingen

 

(Kreis Mainz-Bingen) - In zehn bis fünfzehn Jahren könnte eine neue Rheinbrücke zwischen Rheinhessen und dem Rheingau entstehen. Das hoffen die Initiatoren eines Bürgerbegehrens in Form einer erfolgreichen Unterschriftenaktion in Rheinland-Pfalz. Aktuell gibt es auf 84 Kilometern keine Brücke. Das Bürgerbegehren zugunsten einer Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim wurde innerhalb von sechs Wochen von mehr als 4 100 Menschen unterstützt. Der Standort der neuen Brücke ist noch offen, wie die Art oder auch der Bau eines Tunnels.

 

SPD, FDP und Grüne in Rheinland-Pfalz haben im Koalitionsvertrag eine Studie für eine Brücke Bingen-Rüdesheim vereinbart – vorausgesetzt die Kommunen unterstützen das Vorhaben.

 

Bürgerinnen und Bürger haben sich klar zu einer neuen Rheinbrücke positioniert. Gemeinsam mit der GSV werden sie weiter dafür kämpfen, dass die neue Brücke bald realisiert wird.

 

 

 

 

Mittelrheinbrücke wichtig für die Region

 

(Rhein-Lahn-Kreis) - Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat bei den Mitgliedern des Kreistags des Rhein-Lahn-Kreises für den Bau der Mittelrheinbrücke geworben und über die mögliche Landesförderung Auskunft gegeben. Der Kreistag beschloss das Raumordnungsverfahren einleiten zu wollen.

 

Viele Unternehmen und Bürger in der Region fordern die Mittelrheinbrücke. Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat eine Unterstützung zugesagt: Die Brücke ist wichtig für die Region und wird von Unternehmen und Pendlern für eine schnellere und bessere Überquerung des Rheins benötigt. Das Land, der Rhein-Lahn-Kreis und der Rhein-Hunsrück-Kreis übernehmen mit rund 460.000 Euro das Gros der Kosten für das Raumordnungsverfahren.

 

Das Raumordnungsverfahren ist Voraussetzung für ein Planfeststellungsverfahren, mit dem Baurecht geschaffen werden kann. In einem vor wenigen Jahren durchgeführten Wettbewerb wurden mehrere Modelle für die neue Brücke eingereicht, deren Baukosten zwischen 14 und 40 Millionen Euro lagen. Genaue Kosten können zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht genannt werden. Es soll eine Brücke entstehen, die sich in das Umfeld eingliedert.

 

Die bisherige Planung der neuen Brücke war schwierig. Ein im Jahr 2011 begonnenes Raumordnungsverfahren wurde nicht zu Ende geführt. Nach Angaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd des Landes, die das Raumordnungsverfahren durchführen wird, dürfen die zugehörigen Gutachten nicht älter als fünf Jahre sein. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Landesregierung ist festgelegt, dass die Planung einer Mittelrheinbrücke als welterbeverträgliches, kommunales Verkehrsprojekt wieder aufgenommen wird. Die neue Brücke ist eingebunden in die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzeptes.

 

 

 

 

 

 

B 271 im Vordringlichen Bedarf

 

(Bad Dürkheim) - Die neue B 271 zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt steht im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 im Vordringlichen Bedarf. Der Bundesverkehrswegeplan enthält die Projekte des Bundes an Straßen, Schienen und Wasserwegen bis 2030.

 

Danach sind sowohl der Südabschnitt vom Dürkheimer Bruch bis auf die alte Weinstraße hinter Kallstadt (OU Kallstadt-Ungstein), als auch das daran anschließende Mittelstück bis zur Kirchheimer Westumgehung (OU Herxheim) unter "Vordringlicher Bedarf" aufgeführt.

 

Das Planfeststellungsverfahren für die OU Kallstadt-Ungstein könnte im Laufe des Jahres 2017 eingeleitet werden. Die Planung für die Herxheimer Westumgehung ist jedoch um einige Jahre im Rückstand.

 

Die Bürgerinnen und Bürger freuen sich sehr über die gute Bewertung und Einstufung in den Vordringlichen Bedarf.

 

21 Jahre nach dem Raumordnungsbescheid und fünf Jahre nach dem Baurecht besteht, erfolgte nun der Spatenstich an der Westumgehung Kirchheim. Zum Spatenstich waren Vertretern des Bundes, Landes und die zuständigen Abgeordneten gekommen. Die 3,5 km lange Umgehung an der B 271 wird rund 21,8 Mio. Euro kosten. Neben mehreren Bauwerken wird eine rund 225 Meter lange Talbrücke über den Eckbach entstehen. Ab 2018 soll dann nur noch ein Fünftel des Verkehrs durch Kirchheim rollen. Nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße können die Anwohner endlich aufatmen. Der lange Kampf hat sich gelohnt. Die B 271 ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im südlichen Rheinland-Pfalz. Der Abschnitt bei Kirchheim an der Weinstraße ist die letzte Ortsdurchfahrt der B 271 vor der Anschlussstelle Grünstadt an der A 6.

 

Die GSV unterstützt diese Maßnahme und freut sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über den erfolgten Spatenstich, sowie die baldige Entlastung und Verbesserung von Kirchheim der Verkehrsverhältnisse.

 

 

 

 

Kein Bedarf für Bockenheim

 

(Bockenheim) - Die Ortsumgehung Bockenheim (B 271) ist im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht mehr enthalten. Die späte Mühe war vergeblich.

 

Zuletzt wandte sich Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld an das Bundesverkehrsministerium und hatte auf den Missstand aufmerksam gemacht, dass die Ortsumgehung Bockenheim (B 271) nicht im Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan enthalten ist. Dann wandte er sich an den rheinland-pfälzischen Minister für Verkehr, Volker Wissing, um erneut auf die wichtige Umgehung aufmerksam zu machen.

 

Der Kreis hat dem Bundesministerium gegenüber schon zuvor mehrfach deutlich gemacht, dass die Ortsumgehung Bockenheim ein notwendiger Folgebestandteil der Neuplanung der B 271 zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt sei. Die Ortsdurchfahrt Bockenheim ist schon heute über das erträgliche Maß hinaus belastet, so der Landrat. Nach dem Ausbau der B 271 werde der Verkehr aller Voraussicht nach deutlich zunehmen. Die Lebens- und Arbeitssituation in der engen Ortsdurchfahrt verschlechtere sich damit weiter.

 

Der Kreis Bad Dürkheim hat sich schon bei den Bundesverkehrswegeplänen 1992 und 2003 dafür eingesetzt, dass Bockenheim in den "Vordringlichen Bedarf" aufgenommen wird. Diesem Wunsch wurde zwei Mal nicht entsprochen, jedoch war die Umgehung zumindest im "Weiteren Bedarf" enthalten. Jetzt ist die Umgehung komplett gestrichen worden, weil das Land die Ortsumgehung Bockenheim nicht für den Bundesverkehrswegeplan 2030 angemeldet hat.

 

Die späte aber große Mühe von Landrat, Kommune, Bürgerinnen und Bürgern, sowie der GSV war vergeblich. Doch Bockenheim ist nicht alleine: Bundesweit wurde ungefähr die Hälfte aller Straßenplanungen zurückgewiesen. Nun sind kleinere Lösungen vor Ort gefragt, um die Situation zumindest so gut es geht zu verbessern. Die GSV wird die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen.

Wäller Projekte berücksichtigt

 

(Westerwaldkreis) - Froh und dankbar äußert sich der Bundestagsabgeordnete Andreas Nick über den neuen Bundesverkehrswegeplan 2030.

 

Weiterhin im vordringlichen Bedarf bleibt die Tunnellösung für Diez. Für dieses Projekt liegt bereits ein unanfechtbarer Planfeststellungsbeschluss vor, sodass der Realisierung nichts mehr im Wege steht. Die B 414-Ortsumgehung Kirburg ist in den "Weiteren Bedarf mit Planungsrecht" hochgestuft worden.

 

Im "Vordringlichen Bedarf" sind neben dem Projekt in Diez auch die B 54 Ortsumgehung Rennerod und Waldmühlen und die B 54 Ortsumgehungen Flacht-Niederneisen. Im "Weiteren Bedarf mit Planungsrecht" sind die B 255 Ortsumgehung Rothenbach und Langenhahn und die B 414 Ortsumgehung Nister-Möhrendorf. Unter "Weiterer Bedarf" wird die B 54n Freiendiez geführt.

 

Die Projekte des "Vordringlichen Bedarfs" sollen bis 2030 fertiggestellt oder zumindest begonnen werden. Für die übrigen Projekte sieht der Bund bis 2030 keine finanziellen Mittel vor. Jedoch kann bei den Projekten im "Weiteren Bedarf mit Planungsrecht" dennoch mit der Planung begonnen werden.

 

Die Bürgerinnen und Bürger haben gemeinsam mit der GSV für diese Ergebnisse gekämpft.

 

                                                                                                                                                               

                 

 

Erster Teilabschnitt zwischen Walmersbach und Hinterweidenthal vierstreifig befahrbar

 

(Südwestpfalz) – Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, gab den rund 2,5 Kilometer langen ersten Teilabschnitt für den vierstreifigen Ausbau der B 10 zwischen Walmersbach und Hinterweidenthal für den Verkehr frei. Der zweite Bauabschnitt befindet sich bereits im Bau. Durch die Fertigstellung der Gesamtmaßname, verbessert sich die Verkehrsqualität, die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität in Hinterweidenthal entscheidend.

 

Mit dem vierstreifigen Ausbau der Bundesstraße 10 wurde im jetzigen Teilabschnitt die L 487 und die B 427 mit je einem Kreisverkehrsplatz nördlich und südlich der B 10 höhenfrei angeschlossen. Darüber hinaus wurden sechs von insgesamt 17 Bauwerken wie Brücken, Durchlässe und Stützwände errichtet. Ein besonderes Bauwerk ist die Grünbrücke: Sie mindert und kompensiert die Trennung der Lebensräume vieler Tiere durch die B 10.

 

Parallel zur B 10 wurde auch eine Kreisstraße neu gebaut. Mit Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts wird die insgesamt rund 3,8 Kilometer lange Ausbaulücke zwischen Walmersbach und Hinterweidenthal geschlossen. Rund 800 Meter lange Lärmschutzwände werden Hinterweidenthal vor dem Verkehrslärm der künftigen B 10 schützen. Nach Abschluss des zweiten Bauabschnittes, voraussichtlich in 2019, wird die B 10 durchgehend auf 18 Kilometer vierstreifig zwischen Hinterweidenthal und der A 8 bei Pirmasens befahrbar sein. In den Lückenschluss investiert der Bund rund 51,5 Millionen Euro.

 

Die GSV hat lange gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für den Ausbau der B 10 gekämpft und freut sich über die gelungene Baumaßnahme, sowie die baldige komplette Fertigstellung.

 

 

 

 

Ortsumgehung Enkenbach-Alsenborn freigegeben

 

(Enkenbach-Alsenborn) - Nach fast hundertjähriger Planungszeit und rund sechsjähriger Bauzeit ist das letzte Teilstück der Ortsumgehung für Enkenbach-Alsenborn im Zuge der B 48 endlich fertiggestellt. Zahlreiche Gäste und Bürger kamen im Oktober zur offiziellen Verkehrsfreigabe. Die neue Umgehung entlastet die Anwohnerinnen und Anwohner vom Durchgangsverkehr, erhöht die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität. Die Umgehung beginnt am westlichen Ortseingang von Enkenbach-Alsenborn, verläuft im Südwesten um die Ortslage und endet am nördlichen Ortsausgang im Zuge der B 48.

 

Mit dem Bau des dritten Abschnittes ist nun die letzte Lücke des gesamten Umgehungskonzeptes geschlossen. Der rund 750 Meter lange Streckenabschnitt wurde südlich an die L 395 (Rosenhofstraße) sowie nördlich an die B 48 (Donnersbergstraße) jeweils mit einem Kreisverkehr angeschlossen. Um die neue B 48 unter der Strecke der Deutschen Bahn hindurchzuführen, wurde ein Trogbauwerk errichtet.

 

Erste Planungen für die Umgehung gehen bereits auf die 1920er Jahre zurück. Ende der 1950er Jahre wurden einige Entwürfe diskutiert, doch erst 1984 beschloss der Stadtrat die heutige Trasse. An den Gesamtkosten von rund 22,8 Millionen Euro beteiligte sich der Bund mit rund 12 Millionen Euro und das Land mit rund 6,2 Millionen Euro. Die übrigen Investitionskosten tragen die Deutsche Bahn und die Gemeinde Enkenbach-Alsenborn.

 

Die GSV hat lange gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Umgehung gekämpft und freut sich über die gelungene Baumaßnahme, sowie die neu gewonnene Ruhe und Lebensqualität. Herr Prien und seine Mitstreiter bedanken sich für die Durchführung der Maßnahme.

 

 

 

 

Spatenstich für Ortsumgehung Marienfels-Miehlen

 

(Marienfels-Miehlen) - Nun ist sie im Bau: Die rund 4,7 Kilometer langen Ortsumgehung Marienfels-Miehlen gegeben. Die Ortsumfahrung ist dringend notwendig, um eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit in den engen Ortsdurchfahrten Marienfels und Miehlen zu erreichen. Verbunden mit der Reduzierung der Lärm- und Schadstoffbelastungen wird eine erhebliche Steigerung der Wohn- und Lebensqualität erreicht. Die westlich der Ortslagen Marienfels und Miehlen geplante Umgehung wird insgesamt sechs Brückenbauwerke erhalten und in zwei Bauabschnitten gebaut. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für 2021 geplant. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro.

 

Die GSV unterstützt diese Maßnahme und freut sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über den erfolgten Spatenstich, sowie eine die Entlastung der Ortsdurchfahrt und die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse.

 

 

 

 

Spatenstich für Gödenroths Umgehung

 

(Gödenroth) - Mit dem ersten Spatenstich erfolgte am 04. März 2016 der offizielle Start für den lange ersehnten Bau der Umgehung Gödenroths. Den Anwesenden aus Politik, Bürgerschaft und Verwaltung war vor allem Freude in die Gesichter geschrieben. Viele Jahre haben die Gödenrother und mit ihnen tatkräftige Unterstützer in Behörden und Ministerien sowie der GSV für die Umgehung gekämpft und diesen Tag erwartet.

 

Der Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, Norbert Barthle (CDU) war zum Baubeginn an der B 327 gekommen. Der Berliner Staatssekretär betonte die Bedeutung für alle Bürger, die von Abgasen und Lärm entlastet werden. Gödenroth wird um 80 Prozent entlastet. Die Bürgermeister Klaus Peter Müssig und sein Nachfolger Gerd Emmel haben sich dafür eingesetzt, dass die Gemeinde Gödenroth durch eine Umgehung eine Zukunft im ländlichen Raum erhalten hat.

 

Die rund drei Kilometer lange Umgehung Gödenroths soll voraussichtlich Mitte 2019 fertig sein. Neben den reinen Investitionskosten für die Umgehung von 12,7 Millionen Euro soll an der B 327 auch ein Radweg entstehen, der 2,5 Millionen Euro kostet.

 

 

 

 

 

 

 

B 47 Südumgehung wird gebaut

 

(Worms) - Die B 47-Südumgehung kann gebaut werden. Bundesminister Alexander Dobrindt erteilte die Baufreigabe für das 30 Mio. Euro Projekt. Neben der dringenden Verkehrsentlastung wird die Südumgehung zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheit des Verkehrs in der Stadt Worms beitragen. Die Südumgehung ist seit Jahrzehnten geplant. Sie ist ein Teil eines verkehrlichen Gesamtkonzeptes: Der geplante äußere Ring soll einmal von der B 9 im Norden der Stadt bis zur B 9 im Süden der Stadt führen. Mit der Südumgehung leistet der Bund hierzu erneut einen wesentlichen Beitrag. Die zur kompletten Fertigstellung dann noch fehlende Verlängerung der Krankenhaustangente befindet sich in kommunaler Baulast der Stadt Worms.

 

Die GSV unterstützt diese Maßnahme und freut sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über eine baldige Entlastung, sowie die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse.

 

 

 

 

 

 

 

 (Bad Bergzabern) - Freudentag in Bad Bergzabern. Nach langer Planung wird die Ortsumfahrung im Zuge der B 427 für die Kurstadt gebaut. Verantwortliche aus Stadt, Kreis, Land und Bund sind im März zum ersten Spatenstich für die Ortsumgehung gekommen. Der Bund investiert 61,8 Millionen Euro. Bis voraussichtlich 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) sprach von einem Meilenstein für Bad Bergzabern. Mit dem Spatenstich komme die Bevölkerung dem Ziel einer Entlastung von Lärm und Abgasen näher. Die Entwicklungsmöglichkeiten der Kurstadt werde sich verbessern, die Erholungsqualität gesteigert. Norbert Barthle, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sprach ebenfalls von einer guten Nachricht für die Stadt und ihre Bürger.

 

Die Ortsumgehung im Zuge der B 427 von Bad Bergzabern wird an der Einmündung der L 492 beginnen und im Süden an die B 38 angebunden. Die rund 2,6 km lange Ortsumgehung mit einem 1,4 Kilometer langen Tunnel ist technisch aufwendig und anspruchsvoll. Die Bauarbeiten beginnen mit einem Durchlassbauwerk über den Mühlbach. Derzeit laufen die umfangreichen Vorarbeiten für den Tunnelbau. Ende 2019 / Anfang 2020 soll mit dem Tunnelbau begonnen werden.

 

Zurzeit fahren rund 13.500 Fahrzeuge täglich durch Bad Bergzabern. Künftig werden geschätzt 9.000 Fahrzeuge die Ortsumgehung nutzen. Lange haben die Bürger gemeinsam mit der GSV für die Umgehung gekämpft. Sie freuen sich nun sehr über den erfolgten Spatenstich und hoffen auf eine planmäßige Fertigstellung bis 2026.

 

 

 

 

Umgehung für Impflingen wird gebaut

 

(Impflingen) - Große Freude in Impflingen: Die Belastungen durch Lärm und Abgase haben bald ein Ende. Im Beisein der Verantwortlichen aus Bund und Land erfolgte nun der erste Spatenstich. Voraussichtlich Ende 2020 / Anfang 2021 soll die Umgehung freigegeben werden.

 

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sprach von einem guten Tag für Impflingen und der Region. Mit dem Spatenstich komme eine leistungsfähige Verbindung zwischen Bad Bergzabern und Landau weiter voran. Die Ortsgemeinde werde um 80 Prozent des Verkehrs entlastet. Dadurch wird die Wohn- und Lebensqualität spürbar verbessert.

 

Die rund drei Kilometer lange Umgehung im Zuge der B 38 wird östlich von Impflingen verlaufen und voraussichtlich rund 16,9 Mio. Euro kosten. Insgesamt fünf Bauwerke werden entstehen. Darüber hinaus sind vier Regenrückhaltebecken vorgesehen. Mit der Fertigstellung wird Ende 2020 / Anfang 2021 gerechnet.

 

Die Bürgerinnen und Bürger freuen sich sehr über den erfolgten Spatenstich. Gemeinsam mit der GSV haben sie viele Jahre für die Umgehung gekämpft. Sie freuen sie sich nun auf einen zügigen Baufortschritt und eine planmäßige Verkehrsfreigabe.

 

 

 

 

B 266 wird auch 2017 nicht fertig

 

(Bad Neuenahr) - Empört reagiert die Bürgerinitiative B 266 neu darauf, dass sich die Eröffnung der Ortsumgehung Bad Neuenahr um ein weiteres Jahr verzögert.

 

Nach den langen Jahren des Wartens erwarten die Bürger eine baldige Verkehrsfreigabe. Doch nun stellte sich heraus, dass eine mittlerweile 30 Jahre alte und nie genutzte Brücke im Schwertstal nicht genügend tragfähig ist und dringend saniert werden muss. Die Eröffnung der schnellstens benötigten Straße wurde erneut verschoben.

 

"Es ist unseres Erachtens kaum nachvollziehbar, dass erst jetzt diese fachliche und sachliche Erkenntnis ans Tageslicht kam", zeigen sich Oskar Hauger, Detlef Odenkirchen, Manfred Rheindorf und Werner Unger verärgert. Die Baumaßnahme und der Freigabetermin sind bereits mehrfach nach hinten verschoben worden. Aus touristischer Sicht und zum Wohle des Heilbades, das 2022 die Landesgartenschau ausrichtet, sei es zwingend notwendig, dass die Ortsumgehung bald eröffnet wird, mahnt die Bürgerinitiative.

 

Baurecht für die B 266 besteht seit 2001. Viele Jahre fehlten die finanziellen Mittel. Ursprünglich sollte die neue 1,8 km lange Straße 2014 freigegeben werden. Verzögerungen beim Straßenbau in Bauabschnitt 1, Probleme bei der Baugrubensicherung von zwei notwendigen Leichtflüssigkeits-abscheidern und die nun bekannt gewordene dringende Sanierung einer Brücke führen zu Verzögerungen. Wie überraschend bekannt wurde, ist die mittlerweile 30 Jahre alt Brücke im Schwertstal für die heutigen Anforderungen nicht ausreichend tragfähig. Wie lange die Verstärkung und Sanierung der Brücke dauert, konnte der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz bis Redaktionsschluss nicht sagen.

 

Sowohl in der Tagespresse als auch in Fernseh- und Radiosendungen von ZDF, SWR, RTL und RPR wurde über die erneute Verzögerung berichtet.

 

Die Bürgerinnen und Bürger werden gemeinsam mit der GSV weiterkämpfen - mit dem Ziel, dass nun bis 2018 die Verkehrsfreigabe erfolgen kann.

 

 

 

 

Millionenzuschuss für L 52

 

(Koblenz) - Verkehrsminister Wissing hat der Stadt Koblenz für die Gesamtmaßnahme des Straßenneubauvorhabens L 52 - Nordumgehung Koblenz-Metternich (1. BA) eine Zuwendung in Höhe von rund 2,6 Mio. Euro zugesagt.

 

Bei dem für die Stadt Koblenz bedeutsamen Straßenneubauvorhaben handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen circa 10,85 Millionen Euro, von denen das Land unmittelbar rund 4,55 Millionen Euro trägt.

 

Für die vierstreifige Straße zwischen dem Kreisverkehr im Kreuzungsbereich der Stadtkreisstraße K 12 und der Gemeindestraße „An der Römervilla“ und dem Kreuzungsbereich der bestehenden L 52 und der Bundesstraße 426 existiert seit Juli 2010 eine rechtskräftige Planung mit planfreien Knotenpunkten. Aufgrund der kalkulierten Kosten in Höhe von circa 40 Millionen Euro war diese Maßnahme jedoch auf absehbare Zeit nicht realisierbar. Die Stadt Koblenz hat deshalb in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz und dem damaligen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur die nunmehr reduzierte, kostengünstigere Lösung entwickelt. Diese sieht den Bau einer zweistreifigen Straße mit plangleichen Knotenpunkten vor. Der Neubau umfasst auch den Umbau des bestehenden Kreisverkehrs im Zuge der K 12 und der Gemeindestraße „An der Römervilla“ und des Knotenpunktes „Weinacker“ zu lichtsignalgesteuerten Kreuzungen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit.

 

Nach dem offiziellen Spatenstich im vergangenen Jahr wurde mit der Realisierung des Vorhabens, durch den Umbau des Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich der K 12 und der Gemeindestraße „An der Römervilla“, begonnen.

 

Durch den Straßenneubau wird sich die Wohnqualität in den umliegenden Stadtteilen aufgrund der Verringerung der Lärm- und Abgasbelastungen verbessern. Auch die Verkehrsteilnehmer profitieren von dem geringeren Unfallrisiko und den verbesserten Verknüpfungen im Straßennetz.

 

 

 

 

651.000 Euro für die K 16

 

(Mainz) - Verkehrsminister Volker Wissing hat dem Landkreis Vulkaneifel für den Ausbau der K 16 zwischen Mehren und Steiningen eine Zuwendung in Höhe von 651.000 Euro zugesagt.

 

Der insgesamt rund 2.100 Meter lange Ausbau der K 16 beginnt an der Ortsgrenze der Gemeinde Mehren und endet vor der Einmündung in die Landesstraße 66. Durch die Straßenbaumaßnahme wird die Fahrbahn in einer Kombination aus Hoch- und Vollausbau instandgesetzt. Hierbei werden gleichzeitig eine Aufweitung des Fahrbahnquerschnitts sowie eine Instandsetzung der Alfbachbrücke vorgenommen.

 

 

 

 

Bund stimmt A 62, B 10 und B 48 zu

 

(Mainz) - Der Bund hat seine Zustimmung für den Bau einer Anschlussstelle an die A 62 bei Höheinöd im Landkreis Südwestpfalz sowie zu den Projekten B 10 Godramstein-Landau und B 48 Ortsumgehung Imsweiler gegeben. Mit der Erteilung des sogenannten Gesehenvermerks kann das Land nun die Planungen weiter vorantreiben.

 

Die Bürgerinitiativen und die GSV haben erfolgreich für die Maßnahmen gekämpft.

 

 

 

  

Ausbau der Ortsdurchfahrt Nanzdietschweiler abgeschlossen

 

(Nanzdietschweiler) - Nach einer Bauzeit von rund 16 Monaten ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt Nanzdietschweiler in der Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler, Landkreis Kusel, abgeschlossen. Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing hat die Straße im Oktober für den Verkehr freigegeben.

 

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt trägt erheblich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in Nanzdietschweiler bei. Das Land Rheinland-Pfalz hat rund 755.000 Euro für den insgesamt rund eine Million Euro teuren Ausbau bereitgestellt.

 

Rund 1.000 Meter wurden in der Ortsdurchfahrt ausgebaut und so die Sicherheit für den motorisierten Verkehr und die Fußgänger verbessert. Die einmündenden Ortsstraßen und privaten Zufahrten wurden verkehrsgerecht an die Landesstraße angebunden. Die Fahrbahnbreite liegt jetzt bei 5,5 Metern, so dass die beidseitigen Gehwege auf 1,25 bis 1,50 m verbreitert werden konnten. An den Ortsenden wurden die Gehwege an den Glan-Blies-Radweg angeschlossen. Außerdem wurden an den Ortsenden für den Glan-Blies-Radweg Querungshilfen über die Landstraße angelegt. Diese dienen gleichzeitig auch der Geschwindigkeitsdämpfung.

 

 

 

 

Bürger fordern zweite Rheinbrücke

 

(Wörth) - Staatssekretär Andy Becht sieht sich anlässlich der beiden Demonstrationen von insgesamt mehr als 2.800 Bürgerinnen und Bürgern für eine zweite Rheinbrücke bei Wörth in seinem Kurs für einen zügigen Brückenbau bestätigt.

 

Die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Region fordern seit Langem den Bau einer zweiten Rheinbrücke. Der neuen Landesregierung war der Bau einer zweiten Rheinbrücke bei Wörth von Beginn an wichtig und hat sich für den Bau stark gemacht - auch gegenüber dem Bund. Dieser Einsatz trägt Früchte, das Bauvorhaben schreitet voran.

 

Die Planungen für den Bau der zweiten Rheinbrücke bei Wörth können schneller abgeschlossen werden, weil sich die Verkehrsministerien von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg beim Bund für ein beschleunigtes Verfahren eingesetzt haben. Der Bund hatte dem beschleunigten Verfahren Mitte Oktober zugestimmt. Demnach wurde die Planung der Brücke von der Planung der Brückenanbindung (Querspange zur B 36) entkoppelt. Somit entstehen zwei voneinander unabhängige Verfahren, so dass das Baurecht für eine zweite Rheinbrücke schneller erreicht werden kann.

 

Die Bürgerinnen und Bürger freuen sich sehr über die erzielten Fortschritte und werden gemeinsam mit der GSV weiter kämpfen.

 

 

 

 

Unterschriften für Rheinbrücke bei Bingen

 

(Kreis Mainz-Bingen) - In zehn bis fünfzehn Jahren könnte eine neue Rheinbrücke zwischen Rheinhessen und dem Rheingau entstehen. Das hoffen die Initiatoren eines Bürgerbegehrens in Form einer erfolgreichen Unterschriftenaktion in Rheinland-Pfalz. Aktuell gibt es auf 84 Kilometern keine Brücke. Das Bürgerbegehren zugunsten einer Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim wurde innerhalb von sechs Wochen von mehr als 4 100 Menschen unterstützt. Der Standort der neuen Brücke ist noch offen, wie die Art oder auch der Bau eines Tunnels.

 

SPD, FDP und Grüne in Rheinland-Pfalz haben im Koalitionsvertrag eine Studie für eine Brücke Bingen-Rüdesheim vereinbart – vorausgesetzt die Kommunen unterstützen das Vorhaben.

 

Bürgerinnen und Bürger haben sich klar zu einer neuen Rheinbrücke positioniert. Gemeinsam mit der GSV werden sie weiter dafür kämpfen, dass die neue Brücke bald realisiert wird.

 

 

 

 

Mittelrheinbrücke wichtig für die Region

 

(Rhein-Lahn-Kreis) - Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat bei den Mitgliedern des Kreistags des Rhein-Lahn-Kreises für den Bau der Mittelrheinbrücke geworben und über die mögliche Landesförderung Auskunft gegeben. Der Kreistag beschloss das Raumordnungsverfahren einleiten zu wollen.

 

Viele Unternehmen und Bürger in der Region fordern die Mittelrheinbrücke. Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat eine Unterstützung zugesagt: Die Brücke ist wichtig für die Region und wird von Unternehmen und Pendlern für eine schnellere und bessere Überquerung des Rheins benötigt. Das Land, der Rhein-Lahn-Kreis und der Rhein-Hunsrück-Kreis übernehmen mit rund 460.000 Euro das Gros der Kosten für das Raumordnungsverfahren.

 

Das Raumordnungsverfahren ist Voraussetzung für ein Planfeststellungsverfahren, mit dem Baurecht geschaffen werden kann. In einem vor wenigen Jahren durchgeführten Wettbewerb wurden mehrere Modelle für die neue Brücke eingereicht, deren Baukosten zwischen 14 und 40 Millionen Euro lagen. Genaue Kosten können zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht genannt werden. Es soll eine Brücke entstehen, die sich in das Umfeld eingliedert.

 

Die bisherige Planung der neuen Brücke war schwierig. Ein im Jahr 2011 begonnenes Raumordnungsverfahren wurde nicht zu Ende geführt. Nach Angaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd des Landes, die das Raumordnungsverfahren durchführen wird, dürfen die zugehörigen Gutachten nicht älter als fünf Jahre sein. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Landesregierung ist festgelegt, dass die Planung einer Mittelrheinbrücke als welterbeverträgliches, kommunales Verkehrsprojekt wieder aufgenommen wird. Die neue Brücke ist eingebunden in die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzeptes.

 

 

 

 

 

 

B 271 im Vordringlichen Bedarf

 

(Bad Dürkheim) - Die neue B 271 zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt steht im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 im Vordringlichen Bedarf. Der Bundesverkehrswegeplan enthält die Projekte des Bundes an Straßen, Schienen und Wasserwegen bis 2030.

 

Danach sind sowohl der Südabschnitt vom Dürkheimer Bruch bis auf die alte Weinstraße hinter Kallstadt (OU Kallstadt-Ungstein), als auch das daran anschließende Mittelstück bis zur Kirchheimer Westumgehung (OU Herxheim) unter "Vordringlicher Bedarf" aufgeführt.

 

Das Planfeststellungsverfahren für die OU Kallstadt-Ungstein könnte im Laufe des Jahres 2017 eingeleitet werden. Die Planung für die Herxheimer Westumgehung ist jedoch um einige Jahre im Rückstand.

 

Die Bürgerinnen und Bürger freuen sich sehr über die gute Bewertung und Einstufung in den Vordringlichen Bedarf.

 

21 Jahre nach dem Raumordnungsbescheid und fünf Jahre nach dem Baurecht besteht, erfolgte nun der Spatenstich an der Westumgehung Kirchheim. Zum Spatenstich waren Vertretern des Bundes, Landes und die zuständigen Abgeordneten gekommen. Die 3,5 km lange Umgehung an der B 271 wird rund 21,8 Mio. Euro kosten. Neben mehreren Bauwerken wird eine rund 225 Meter lange Talbrücke über den Eckbach entstehen. Ab 2018 soll dann nur noch ein Fünftel des Verkehrs durch Kirchheim rollen. Nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße können die Anwohner endlich aufatmen. Der lange Kampf hat sich gelohnt. Die B 271 ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im südlichen Rheinland-Pfalz. Der Abschnitt bei Kirchheim an der Weinstraße ist die letzte Ortsdurchfahrt der B 271 vor der Anschlussstelle Grünstadt an der A 6.

 

Die GSV unterstützt diese Maßnahme und freut sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über den erfolgten Spatenstich, sowie die baldige Entlastung und Verbesserung von Kirchheim der Verkehrsverhältnisse.

 

 

 

 

Kein Bedarf für Bockenheim

 

(Bockenheim) - Die Ortsumgehung Bockenheim (B 271) ist im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht mehr enthalten. Die späte Mühe war vergeblich.

 

Zuletzt wandte sich Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld an das Bundesverkehrsministerium und hatte auf den Missstand aufmerksam gemacht, dass die Ortsumgehung Bockenheim (B 271) nicht im Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan enthalten ist. Dann wandte er sich an den rheinland-pfälzischen Minister für Verkehr, Volker Wissing, um erneut auf die wichtige Umgehung aufmerksam zu machen.

 

Der Kreis hat dem Bundesministerium gegenüber schon zuvor mehrfach deutlich gemacht, dass die Ortsumgehung Bockenheim ein notwendiger Folgebestandteil der Neuplanung der B 271 zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt sei. Die Ortsdurchfahrt Bockenheim ist schon heute über das erträgliche Maß hinaus belastet, so der Landrat. Nach dem Ausbau der B 271 werde der Verkehr aller Voraussicht nach deutlich zunehmen. Die Lebens- und Arbeitssituation in der engen Ortsdurchfahrt verschlechtere sich damit weiter.

 

Der Kreis Bad Dürkheim hat sich schon bei den Bundesverkehrswegeplänen 1992 und 2003 dafür eingesetzt, dass Bockenheim in den "Vordringlichen Bedarf" aufgenommen wird. Diesem Wunsch wurde zwei Mal nicht entsprochen, jedoch war die Umgehung zumindest im "Weiteren Bedarf" enthalten. Jetzt ist die Umgehung komplett gestrichen worden, weil das Land die Ortsumgehung Bockenheim nicht für den Bundesverkehrswegeplan 2030 angemeldet hat.

 

Die späte aber große Mühe von Landrat, Kommune, Bürgerinnen und Bürgern, sowie der GSV war vergeblich. Doch Bockenheim ist nicht alleine: Bundesweit wurde ungefähr die Hälfte aller Straßenplanungen zurückgewiesen. Nun sind kleinere Lösungen vor Ort gefragt, um die Situation zumindest so gut es geht zu verbessern. Die GSV wird die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen.

Wäller Projekte berücksichtigt

 

(Westerwaldkreis) - Froh und dankbar äußert sich der Bundestagsabgeordnete Andreas Nick über den neuen Bundesverkehrswegeplan 2030.

 

Weiterhin im vordringlichen Bedarf bleibt die Tunnellösung für Diez. Für dieses Projekt liegt bereits ein unanfechtbarer Planfeststellungsbeschluss vor, sodass der Realisierung nichts mehr im Wege steht. Die B 414-Ortsumgehung Kirburg ist in den "Weiteren Bedarf mit Planungsrecht" hochgestuft worden.

 

Im "Vordringlichen Bedarf" sind neben dem Projekt in Diez auch die B 54 Ortsumgehung Rennerod und Waldmühlen und die B 54 Ortsumgehungen Flacht-Niederneisen. Im "Weiteren Bedarf mit Planungsrecht" sind die B 255 Ortsumgehung Rothenbach und Langenhahn und die B 414 Ortsumgehung Nister-Möhrendorf. Unter "Weiterer Bedarf" wird die B 54n Freiendiez geführt.

 

Die Projekte des "Vordringlichen Bedarfs" sollen bis 2030 fertiggestellt oder zumindest begonnen werden. Für die übrigen Projekte sieht der Bund bis 2030 keine finanziellen Mittel vor. Jedoch kann bei den Projekten im "Weiteren Bedarf mit Planungsrecht" dennoch mit der Planung begonnen werden.

 

Die Bürgerinnen und Bürger haben gemeinsam mit der GSV für diese Ergebnisse gekämpft.

 

                                                                                                                                                               

                 

 

Erster Teilabschnitt zwischen Walmersbach und Hinterweidenthal vierstreifig befahrbar

 

(Südwestpfalz) – Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, gab den rund 2,5 Kilometer langen ersten Teilabschnitt für den vierstreifigen Ausbau der B 10 zwischen Walmersbach und Hinterweidenthal für den Verkehr frei. Der zweite Bauabschnitt befindet sich bereits im Bau. Durch die Fertigstellung der Gesamtmaßname, verbessert sich die Verkehrsqualität, die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität in Hinterweidenthal entscheidend.

 

Mit dem vierstreifigen Ausbau der Bundesstraße 10 wurde im jetzigen Teilabschnitt die L 487 und die B 427 mit je einem Kreisverkehrsplatz nördlich und südlich der B 10 höhenfrei angeschlossen. Darüber hinaus wurden sechs von insgesamt 17 Bauwerken wie Brücken, Durchlässe und Stützwände errichtet. Ein besonderes Bauwerk ist die Grünbrücke: Sie mindert und kompensiert die Trennung der Lebensräume vieler Tiere durch die B 10.

 

Parallel zur B 10 wurde auch eine Kreisstraße neu gebaut. Mit Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts wird die insgesamt rund 3,8 Kilometer lange Ausbaulücke zwischen Walmersbach und Hinterweidenthal geschlossen. Rund 800 Meter lange Lärmschutzwände werden Hinterweidenthal vor dem Verkehrslärm der künftigen B 10 schützen. Nach Abschluss des zweiten Bauabschnittes, voraussichtlich in 2019, wird die B 10 durchgehend auf 18 Kilometer vierstreifig zwischen Hinterweidenthal und der A 8 bei Pirmasens befahrbar sein. In den Lückenschluss investiert der Bund rund 51,5 Millionen Euro.

 

Die GSV hat lange gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für den Ausbau der B 10 gekämpft und freut sich über die gelungene Baumaßnahme, sowie die baldige komplette Fertigstellung.

 

 

 

 

Ortsumgehung Enkenbach-Alsenborn freigegeben

 

(Enkenbach-Alsenborn) - Nach fast hundertjähriger Planungszeit und rund sechsjähriger Bauzeit ist das letzte Teilstück der Ortsumgehung für Enkenbach-Alsenborn im Zuge der B 48 endlich fertiggestellt. Zahlreiche Gäste und Bürger kamen im Oktober zur offiziellen Verkehrsfreigabe. Die neue Umgehung entlastet die Anwohnerinnen und Anwohner vom Durchgangsverkehr, erhöht die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität. Die Umgehung beginnt am westlichen Ortseingang von Enkenbach-Alsenborn, verläuft im Südwesten um die Ortslage und endet am nördlichen Ortsausgang im Zuge der B 48.

 

Mit dem Bau des dritten Abschnittes ist nun die letzte Lücke des gesamten Umgehungskonzeptes geschlossen. Der rund 750 Meter lange Streckenabschnitt wurde südlich an die L 395 (Rosenhofstraße) sowie nördlich an die B 48 (Donnersbergstraße) jeweils mit einem Kreisverkehr angeschlossen. Um die neue B 48 unter der Strecke der Deutschen Bahn hindurchzuführen, wurde ein Trogbauwerk errichtet.

 

Erste Planungen für die Umgehung gehen bereits auf die 1920er Jahre zurück. Ende der 1950er Jahre wurden einige Entwürfe diskutiert, doch erst 1984 beschloss der Stadtrat die heutige Trasse. An den Gesamtkosten von rund 22,8 Millionen Euro beteiligte sich der Bund mit rund 12 Millionen Euro und das Land mit rund 6,2 Millionen Euro. Die übrigen Investitionskosten tragen die Deutsche Bahn und die Gemeinde Enkenbach-Alsenborn.

 

Die GSV hat lange gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Umgehung gekämpft und freut sich über die gelungene Baumaßnahme, sowie die neu gewonnene Ruhe und Lebensqualität. Herr Prien und seine Mitstreiter bedanken sich für die Durchführung der Maßnahme.

 

 

 

 

Spatenstich für Ortsumgehung Marienfels-Miehlen

 

(Marienfels-Miehlen) - Nun ist sie im Bau: Die rund 4,7 Kilometer langen Ortsumgehung Marienfels-Miehlen gegeben. Die Ortsumfahrung ist dringend notwendig, um eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit in den engen Ortsdurchfahrten Marienfels und Miehlen zu erreichen. Verbunden mit der Reduzierung der Lärm- und Schadstoffbelastungen wird eine erhebliche Steigerung der Wohn- und Lebensqualität erreicht. Die westlich der Ortslagen Marienfels und Miehlen geplante Umgehung wird insgesamt sechs Brückenbauwerke erhalten und in zwei Bauabschnitten gebaut. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für 2021 geplant. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro.

 

Die GSV unterstützt diese Maßnahme und freut sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über den erfolgten Spatenstich, sowie eine die Entlastung der Ortsdurchfahrt und die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse.

 

 

 

 

Spatenstich für Gödenroths Umgehung

 

(Gödenroth) - Mit dem ersten Spatenstich erfolgte am 04. März 2016 der offizielle Start für den lange ersehnten Bau der Umgehung Gödenroths. Den Anwesenden aus Politik, Bürgerschaft und Verwaltung war vor allem Freude in die Gesichter geschrieben. Viele Jahre haben die Gödenrother und mit ihnen tatkräftige Unterstützer in Behörden und Ministerien sowie der GSV für die Umgehung gekämpft und diesen Tag erwartet.

 

Der Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, Norbert Barthle (CDU) war zum Baubeginn an der B 327 gekommen. Der Berliner Staatssekretär betonte die Bedeutung für alle Bürger, die von Abgasen und Lärm entlastet werden. Gödenroth wird um 80 Prozent entlastet. Die Bürgermeister Klaus Peter Müssig und sein Nachfolger Gerd Emmel haben sich dafür eingesetzt, dass die Gemeinde Gödenroth durch eine Umgehung eine Zukunft im ländlichen Raum erhalten hat.

 

Die rund drei Kilometer lange Umgehung Gödenroths soll voraussichtlich Mitte 2019 fertig sein. Neben den reinen Investitionskosten für die Umgehung von 12,7 Millionen Euro soll an der B 327 auch ein Radweg entstehen, der 2,5 Millionen Euro kostet.

 

 

 

 

 

 

 

B 47 Südumgehung wird gebaut

 

(Worms) - Die B 47-Südumgehung kann gebaut werden. Bundesminister Alexander Dobrindt erteilte die Baufreigabe für das 30 Mio. Euro Projekt. Neben der dringenden Verkehrsentlastung wird die Südumgehung zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheit des Verkehrs in der Stadt Worms beitragen. Die Südumgehung ist seit Jahrzehnten geplant. Sie ist ein Teil eines verkehrlichen Gesamtkonzeptes: Der geplante äußere Ring soll einmal von der B 9 im Norden der Stadt bis zur B 9 im Süden der Stadt führen. Mit der Südumgehung leistet der Bund hierzu erneut einen wesentlichen Beitrag. Die zur kompletten Fertigstellung dann noch fehlende Verlängerung der Krankenhaustangente befindet sich in kommunaler Baulast der Stadt Worms.

 

Die GSV unterstützt diese Maßnahme und freut sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über eine baldige Entlastung, sowie die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse.