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15.11.2016

Endlich wird gebaut Baubeginn der B 241 zwischen Volpriehausen und Bollensen


Die B 241 als Ost-West-Verbindung zwischen Ostwestfalen und der Harzregion ist für  Uslar und den Solling von größter Bedeutung, da über sie die Verbindung  mit der Kreisstadt Northeim, der A 7 und dem Oberzentrum Göttingen erfolgt. Wegen der vielen engen Ortsdurchfahrten und unzulänglichen Linienführung ist sie zwischen Hardegsen und Volpriehausen auf neue Trasse verlegt worden. Für die weitere Verlegung zwischen Bollensen und Volpriehausen besteht seit Oktober 2009 ein Planfeststellungsbeschluss. Insofern herrschte am 25.Juli 2016 viel Freude, als bei gutem Wetter der symbolische Baubeginn für diese Verlegung begangen wurde. Hierzu hatte man sich vor dem tiefen Einschnitt am Ende des vorhergehenden fertiggestellten Abschnitts bei Volpriehausen getroffen. Hier sah man deutlich, dass der Bau zügig weitergehen muss.

 

LBD Udo Othmer, der Leiter des Geschäftsbereichs Gandersheim der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, begrüßte die vielen Politiker und er dankte denen, die sich  für den Bau dieser lang ersehnten Verlegungsstrecke eingesetzt haben.

Sowohl Parl.Staatssekretär Enak Ferlemann vom BMVI als auch der nieders. Verkehrsminister Olaf Lies betonten, dass man sich gerade für diese Strecke politisch stark einsetzen musste, sowohl für den jetzigen Bau als auch für die Aufnahme der Fortführung der B 241 in den neuen Bedarfsplan. Sie dankten für die tatkräftige Unterstützung vor Ort, ganz besonders dem langjährigen und beharrlichen Einsatz der Bürgerinitiative Pro B 241 unter Leitung von Eberhard Tegtmeyer mit Unterstützung durch den Landesbeauftragten der GSV. Der Neubau dieses 4,7 km langen Abschnitts in direkter Parallellage zur Bahn  soll in 5 Jahren fertiggestellt sein. Dann werden in den engen und gefährlichen Ortsdurchfahrten von Volpriehausen und Gierswalde Lebensqualität und Verkehrssicherheit verbessert sein. Die Kosten werden etwa 33 Mio.€ betragen, darin enthalten ist ein 1,2 km langer Trog im Bereich der Bahnanlagen von Volpriehausen,

 

Zum Abschluss ging es zu einem Imbiss ins Dorfgemeinschaftshaus  Gierswalde. Horst Johanning von der Bürgerinitiative, der auch im Namen des gerade heute verhinderten  langjährigen Vorsitzenden Eberhard Tegtmeyer sprach, plädierte für die zügige Fortsetzung der B 241 als OU Uslar, die im neuen Bedarfsplan wohl im Weiteren Bedarf, aber mit Planungsrecht ausgewiesen wird. Unverständlich ist vielen, dass trotz der jahrelangen Ausweisung einer südlichen Ortsumgehung im Flächennutzungsplan nun noch einmal alles untersucht werden soll, auch eine nördliche Umgehung, was wieder zeitliche Verzögerungen zur Folge hat. Wegen der unstrittigen Schwierigkeiten am westlichen Ende der vorgesehenen südlichen OU kommt stets der Vorschlag, die OU zunächst nur bis zur L 554 zu bauen, wodurch die lange Ortsdurchfahrt Bollensen entlastet wird und der Verkehr aus Uslar besser aufgefangen wird. Dieser Vorschlag fand auch bei den Politikern Zustimmung.

 

Dipl.-Ing. Klaus Hense

Von: Dipl.-Ing. Klaus Hense