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18.10.2016

B 96 Erster Spatenstich für Neubau der Ortsumgehung Neubrandenburg


In Neubrandenburg haben am 18. Juli 2016 der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Rainer Bomba mit dem Landesinfrastrukturminister Christian Pegel den Ersten Spatenstich für den Neubau  der Ortsumgehung Neubrandenburg im Zuge der B 96 vorgenommen.

Für Rainer Bomba ist Mobiltät zweischneidig: „Bis 2030 werden für den Individualverkehr eine Zunahme von 1% und der Güterverkehr sogar 40% prognostiziert. Die Folge, wir müssen die Verkehrsinfrastruktur fit machen. Der BVWP 2030 hat ein Volumen von 250 Mrd. €. Bis 2018 werden pro Jahr die Mittel aufgestockt. Für die Ausgabe der bereitstehenden Mittel ist jedoch Voraussetzung, dass für die jeweiligen Projekte Baurecht vorhanden ist. Daher sind nun die Auftragsverwaltungen in den Ländern bestrebt, zügig ihre Planungen bis zum Baurecht voranzutreiben. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für Wirtschaftswachstum und Lebensqualität. Mit der neuen Ortsumgehung werden die Anwohner vom Durchgangsverkehr und somit von Lärm und Emissionen entlastet. Damit verbessern sich die Lebensbedingungen und die Verkehrssicherheit spürbar.“

„Nach drei Jahren Planfeststellung profitieren wir in Mecklenburg-Vorpommern von der Aufstockung der Bundesmittel im Verkehrshaushalt“, betonte Christian Pegel, „es ermöglicht nun den Baubeginn der Ortsumgehung Neubrandenburg mit einer Fertigstellung im Sommer 2019“.

Für den 2. Bauabschnitt mit der Hochbrücke haben die Planfeststellungsunterlagen ausgelegen, so dass eine zeitnahe Vollendung der Ortsumgehung angestrebt wird.

Die Ortsumgehung im Zuge der B 96 ist im neuen Bedarfsplan angemeldet. 

Für die mit dem Bau der Ortsumgehung verbundenen Eingriffe und Beeinträchti-gungen sind u.a. allein 40 Hektar Ersatzmaßnahmen, 260 Bäume sowie 140 Ersatzschlafplätze für Fledermäuse vorgesehen.

Das Baulos 1 mit 3,3 Kilometern wird mit 38 Millionen € Baukosten veranschlagt, wobei allein 12 Mio. € für die Sanierung bzw. Ersatzneubau der Hochbrücke investiert wurden.

Von: Volker Kock