< Verkehrsfreigabe für den ersten Abschnitt der A14 in der Prignitz
04.01.2016

Verkehrsfreigabe A 14 AK Schwerin bis AS Grabow


Der Abschnitt der A14 vom Autobahnkreuz A 24 / A14 Schwerin bis zur Anschlussstelle Grabow ist am 21.Dezember unter reger Beteiligung der Bevölkerung , der Pro A14-Bürgerinitiativen aus Mecklenburg-Vorpommern und mehrere hundert geladene Gäste feierlich dem Verkehr freigegeben worden.

 

Helene Banner, aus der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission für Kommunikation, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Ministerpräsident Erwin Sellering, MV-Verkehrsminister Christian Pegel und der Leiter des Straßenbauamtes Schwerin, Thomas Taschenbreker gaben nach ihren Ansprachen mit dem gemeinsamen, schwarz-rot-goldenen Banddurchschnitt unter großem Beifall diesen Abschnitt der A14 für den Verkehr frei.

 

Nach rund 7 Jahren Planungs- und 3 Jahren Bauzeit ist nun mit dem 17 km langen, 148 Mio. Euro teuren freigegebenen Abschnitt für die Pendler zwischen Schwerin und Grabow freie Fahrt ohne die bisherigen zeitraubenden Staus in den Ortsdurchfahrten im Zuge der B 106. Insbesondere für Ludwigslust wird dieses Teilstück wie eine Umgehungsstraße wirken und zu einer wesentlichen Entlastung der Anwohner an den vielbefahrenen Bundesstraßen im Stadtgebiet beitragen.

 

Der südliche Abschnitt zwischen Grabow und Groß Warnow ist im Bau und wird bis Ende 2017 fertiggestellt.

 

Der anschließende elf Kilometer lange, 115 Mio. Euro teure Abschnitt der A14 in Brandenburg zwischen Groß Warnow und Karstädt wurde wenige Stunden nach der Freigabe in Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls für den Verkehr freigegeben.

 

Der Lückenschluss der A 14 zwischen Schwerin und Magdeburg ist eines der größten und bedeutsamsten Verkehrsprojekte in Deutschland. Dieser 155 km lange Teilabschnitt der A14 kostet rund 1,3 Milliarden Euro.

Angestrebt wird eine Gesamtfertigstellung dieser für die Seehäfen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holtstein, Hamburg und den Elbehafen bei Wittenberge wichtigen Hinterlandanbindung bis 2020. Im Nord-Südverkehr dient die A14 künftig auch als Alternative zu den stark belasteten Autobahnen A7 und A9.

 

Mit dem in 2014 fertiggestellten sieben Kilometer langen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Wollmirstedt und Colbitz in Sachsen-Anhalt steht  derzeit mit den beiden freigegebenen Abschnitten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit 28 km rund ein Fünftel der Strecke zur Verfügung.