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20.11.2015 14:38 Alter: 4 yrs

43.007 Unterschriften für den Weiterbau der B 15 neu

Gesammelt wurde seit dem späten Frühjahr 2014 in Betrieben, Geschäften, Geldinstituten, auf Messen und Ausstellungen, auf der Straße und mit einer besonderen Postkartenaktion.


Gespräch in Berlin mit ( v. li.) A. Putz, A. Dobrindt, F. Nickel, F. Oßner (MdB), Klaus Wild

Gesammelt wurde seit dem späten Frühjahr 2014 in Betrieben, Geschäften, Geldinstituten, auf Messen und Ausstellungen, auf der Straße und mit einer besonderen Postkartenaktion. Das Engagement aller Beteiligten war beeindruckend und das Ergebnis dieser im Sommer abgeschlossenen Unterschriftenaktion kann sich sehen lassen.

Verpackt in zehn gelbe Leitzordner, übergaben Anfang November  Dr. Tobias Nickel und Alexander Putz von der " Initiative PRO B 15 neu" diese beeindruckende Zahl an gesammelten Unterschriften aus der Region an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

 In Begleitung von MdB Florian Oßner, Mitglied des Verkehrsauschusses und zuständiger Wahlkreisabgeordneter, konnten die beiden Vertreter der Initiative bei dem Gesprächstermin im Berliner Verkehrsministerium nochmals die absolute Dringlichkeit des Vorhabens deutlich machen, die nicht zuletzt mit der großen Zahl an Unterschriften symbolisiert wurde.

Neben den besonders für die regionale Wirtschaft vorrangigen Argumenten ( Dr. Nickel: "Wir haben in unserem Unternehmen über 350 offene Stellen, die wir nicht besetzen können, weil für Interessenten aufgrund der unzureichenden Verkehrsanbindung die Dauer der täglichen Fahrzeit zum und vom Arbeitsplatz einfach eine zu große Belastung darstellt " ), wurde vor allem die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in der Region als wichtiges Ziel unterstrichen. Im übrigen ist die Initiative auf keine Trasse festgelegt, da für sie allein die wirksame Verkehrsertüchtigung das entscheidende Kriterium für den Weiterbau darstellt. Für Florian Oßner, der die B 15 neu als größtes Neubauprojekt in Bayern sieht, ist der Weiterbau südlich Landshut bis zur A 94 unverzichtbar. Spätestens mit Fertigstellung des letzten Bauabschnittes nördlich der Isar sollte der Weiterbau beginnen und als Voraussetzung hierfür die Verankerung des Vorhabens im Vordringlichen Bedarf des neuen BVWP erfolgt sein.

Dobrindt zeigte sich sehr überzeugt von den vorgetragenen Argumenten und der Größenordnung der Unterschriftenaktion. Für ihn stelle die B 15 neu ebenfalls ein Projekt mit herausragender Priorität dar. Er verwies aber auf das noch nicht abgeschlossene  Bewertungsverfahren für den BVWP und die noch ausstehenden Ergebnisse hierzu. Er sei sicher, dass eine Lösung im Sinne der Forderungen der Initiative  und aller Befürworter gefunden werden wird.

Für die GSV e.V. , für die Klaus Wild  teilnahm, bedeutete dieser Termin auch eine Bestätigung der Bemühungen für die B 15 neu, für die sich die GSV e.V. seit über 20 Jahren engagiert.