06.11.2014 09:40 Alter: 4 yrs

Weihmichl ( B 299 ) : Ortsumgehung zwingend.

Die B 299 dient nicht nur dem überregionalen Individual- und Güterverkehr, sondern wird besonders von einem hohen Anteil von Tanklastfahrzeugen genutzt, die aus dem Raum Ingolstadt Richtung Burghausen und umgekehrt unterwegs sind. Und sie führt nördlich von Landshut


Die B 299 dient nicht nur dem überregionalen Individual- und Güterverkehr, sondern wird besonders von einem hohen Anteil von Tanklastfahrzeugen genutzt, die aus dem Raum Ingolstadt Richtung Burghausen und umgekehrt unterwegs sind. Und sie führt nördlich von Landshut mitten durch Weihmichl und Arth. Ein Zustand, der angesichts der latenten innerörtlichen  Unfallgefahren, die durch den Schwerlastverkehr verursacht werden, nicht länger hingenommen werden soll.

1.Bürgermeister Sebastian Satzl spricht von "rollenden Zeitbomben", wenn er den hohen Anteil der Gefahrenguttransporte erwähnt davon, dass die derzeit im Weiteren Bedarf ( mit Planungsrecht ) eingeordnete Ortsumfahrung längst überfällig ist. Die Gemeinde will sich daher, zusammen mit der bereits sehr aktiven Bürgerinitiative ( BIOWA ),  nicht nur für den zügigen Fortgang der Planung -ein genehmigter Vorentwurf liegt bereit vor - engagieren, sondern auch eine Höherstufung im neuen BVWP erreichen. Nur mit einer Einordung in den Vordringlichen Bedarf, "haben wir eine Chance", so Bürgermeister Satzl, "dass die Verkehrssicherheit und Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger in absehbarer Zeit verbessert werden. Es darf nicht erst zu einem Unfall mit einem Tankwagen kommen. Das wäre für uns eine Katastrophe."

Daher sollen schon in nächster Zeit die Abgeordneten des Verkehrsausschusses von der Notwendigkeit einer Ortsumgehung informiert werden. Darüber hinaus will man vor allem die bayerischen Abgeordneten des Ausschusses besonders ansprechen.

Aber auch die BI will mit weiteren Aktionen das verkehrliche Dilemma in Weihmichl und Arth anprangern.

Die GSV unterstützt diese Bemühungen um eine nachhaltige Verkehrsentlastung der betroffenen Bürgerschaft uneingeschränkt, zumal die besondere Gefahr, die, unabhängig von der täglichen Dauerbelastung mit weit über 10.000 Kfz, die Gefahrenguttransporte eine baldige Lösung erzwingen.