< Hat diese Allee eine Zukunft ?
28.08.2015 07:52 Alter: 5 yrs

Nüdlingen leidet unter hohem Verkehrsaufkommen der B 287.

Der neue Bundesverkehrswegeplan soll es richten. Wenn es nach den Wünschen der BI "Verkehrsentlastung für Nüdlingen", die vor Kurzem


Der neue Bundesverkehrswegeplan soll es richten. Wenn es nach den Wünschen der BI "Verkehrsentlastung für Nüdlingen", die vor Kurzem von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet wurde, geht, muss die Ortsumfahrung für die rund 4000 Einwohner zählende Gemeinde im Landkreis Bad Kissingen  zwingend in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen werden.

Dort war das Projekt ursprünglich bereits im aktuellen Bundesverkehrswegeplan platziert, musste aber zugunsten eines anderen Vorhabens in der Region weichen. Umso mehr will die BI jetzt alles tun, um mit der Umgehung in den Vordringlichen Bedarf zu kommen. Die verkehrliche Belastung im Zuge der B 287 ist unerträglich. Dazu trägt besonders der hohe Anteil an Schwerlastverkehr bei, der die B 287 u.a. als Abkürzungsroute von der A 7 zur A 71 nutzt. Die nahezu 11.000 KFz, die täglich durch Nüdlingen rollen, mindern die Verkehrssicherheit vor allem für Kinder und Senioren in nicht mehr hinnehmbarer Weise, schmälern mit ihrem Lärm und Abgasen die Wohn- Lebensqualität nicht nur der unmittelbaren Anlieger, sondern tragen maßgeblich dazu bei, dass die Bundesstraße eine "soziale Trennfunktion" bildet. Darin sind sich die Sprecher der BI, Anita Haub und Ewald Kiesel, einig. Und deshalb, so die BI, machen wir aktuell auf die hohe Verkehrsbelastung im Ort durch Plakate aufmerksam,  brauchen wir bei allen weiteren Aktionen die Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger, damit Nüdlingen endlich Aussicht auf eine verkehrsberuhigte innerörtliche Zukunft hat. "Ich stand vor Kurzem 15 Minuten an meiner Hofausfahrt", so ein Anlieger, " bis ich endlich auf die B 287 kam. Das ist uns nicht mehr zuzumuten". Mit dieser Einschätzung steht er nicht allein.

In nächster Zeit soll deshalb der Verkehrsausschuss des Bundestages über die hohe Verkehrsbelastung genauso informiert werden wie der Bundesverkehrsminister und weitere verkehrspolitische Entscheidungsträger.

"Unser Ziel ist", so E. Kiesel im Gespräch mit dem Landesbeauftragten der GSV e.V. "die B 287 zeitnah aus dem Ort zu bekommen, damit Nüdlingen neben der Verbesserung der Verkehrssicherheit und Lebensqualität für die Zukunft als Wohn- und Arbeitsort attraktiv bleibt"."