< Endlich, endlich....
30.07.2017 22:04 Alter: 2 yrs

Auch Obing soll l(i)ebenswert bleiben -

so lautete die Überschrift eines Beitrages in der Ausgabe 2/2007 des GSV- Magazins "Verkehr und Umwelt " . Kurz zuvor hatte sich in der Gemeinde Obing - im nördlichen Teil des Landkreises Traunstein und im Wahlkreis des späteren Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer gelegen- mit Unterstützung der GSV eine Bürgerinitiative "L(i)ebenswertes Obing" mit dem Ziel gegründet, die hohe Verkehrsbelastung und vor allem die große Zahl an LKW, die auf der B 304 das innerörtliche Leben täglich unerträglich machten, aus dem Ort zu bringen. Angesichts der damaligen Einstufung in den Weiteren Bedarf des BVWPl 2004 ein nahezu unerreichbares Ziel.


so lautete die Überschrift eines Beitrages in der Ausgabe 2/2007 des GSV- Magazins "Verkehr und Umwelt " . Kurz zuvor hatte sich in der Gemeinde Obing - im nördlichen Teil des Landkreises Traunstein und im Wahlkreis des späteren Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer gelegen- mit Unterstützung der GSV eine Bürgerinitiative "L(i)ebenswertes Obing" mit dem Ziel gegründet, die hohe Verkehrsbelastung und vor allem die große Zahl an LKW, die auf der B 304 das innerörtliche Leben täglich unerträglich machten,  aus dem Ort zu bringen. Angesichts der damaligen Einstufung in den Weiteren Bedarf des BVWPl 2004 ein nahezu unerreichbares Ziel.

Dennoch wurde man aktiv, fuhr nach Berlin, sammelte über 2000 Unterschriften, stellte Plakate auf und warb bei der Politik um Unterstützung für die Ortsumgehung. Über die Jahre war die BI zum Wohl ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger ständig aktiv und wurde von der GSV kontinuierlich unterstützt.

Der Zufall wollte es, dass der Wahlkreisabgeordnete Dr. Peter Ramsauer Bundesverkehrsminister wurde und 2009 den Auftrag zur Planung der Ortsumgehung erteilte, auch wenn die damalige Einstufung in den Weiteren Bedarf diese Entscheidung nicht unbedingt deckte. Damit erhielt die BI neuen Auftrieb und sah vor allem das nun konkrete Ziel eines zeitnahen Baus der Umfahrung, um die innerörtliche Entlastung nachhaltig zu schaffen. Der neue BVWPl 2030 trug der Realität Rechnung und die Umfahrung im Zuge der B 304 wurde in den Vordringlichen Bedarf eingestuft. Zu diesem Zeitpunkt war das Planfeststellungsverfahren nahezu abgeschlossen und seit April 2017 besteht vollziehbares Baurecht, auch wenn Klagen das Verfahren noch verzögerten.

 

Die rund 4.7 km lange und ca. 13.5 Mio € teuere Nordumfahrung, deren Spatenstich Ende Juli von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und in Anwesenheit von MdB Dr. Peter Ramsauer und Dr. Bärbel Kofler sowie zahlreichen weiteren Gästen sowie Vertretern der erfolgreichen BI mit Sprecher Richard Egner, erfolgte, wird ab Ende 2020 Obing ganz sicher l(i)ebenserter werden lassen und dies zum Vorteil der Lebensqualität und Verkehrssicherheit aller innerörtlichen Anlieger.

In den Ansprachen wurde besonders das herausragende Engagement der BI gewürdigt und auch die GSV erhielt vom Leiter des SBA Traunstein, LtdBauDir

Sebald König und dem Sprecher der BI ein öffentliche Dankeschön für die jahrelange Begleitung des Anliegens.

Die GSV freut sich, dass Obing l(i)ebensert bleiben wird, auch wenn der Weg dorthin eher ungewöhnlich war. und die BI ist im Sommer 2017 (fast) am Ziel ihrer Wünsche.