< Mit Salutschüssen auf die Zielgerade
01.05.2017 22:20 Alter: 2 yrs

Endlich, endlich....

möchte man nach dem symbolischen Spatenstich am 24. April für den 1. Bauabschnitt der Ortsumgehung Altenmarkt im Zuge der B 304 / 299 ausrufen.


möchte man nach dem symbolischen Spatenstich am 24. April für den 1. Bauabschnitt der Ortsumgehung Altenmarkt im Zuge der B 304 / 299 ausrufen.

 

Jahrzehnte der Planung, Überarbeitungen, Klagen und damit einhergehende Verzögerungen führten dazu, dass 2017 der Verkehr aus Richtung Wasserburg noch nicht durch den 427 m langen Auberg-Tunnel ( ca. 30 Mio € ) rollt, sondern für den rund 1.5 km langen Bauabschnitt durch die parlamentarische Staatssekretärin im BMVI, Dorothee Bär, erst der Baubeginn freigegeben wurde. In Anwesenheit zahlreicher Politiker - u.a. auch der ehemalige Bundesverkehrsminister und Wahlkreisabgeordnete Dr. Peter Ramsauer -, vieler Bürgerinnen und Bürger der verkehrsgeplagten Kommune sowie der "Vereinten Bürgeraktion  B 299 / 304 neu " wurde nun ein erster Schritt zur Realisierung einer seit Jahren geforderten Verkehrsentlastung vollzogen.

Bereits 1998 hatte sich in Altenmarkt mit maßgeblicher Unterstützung durch die GSV e.V. die "Vereinte Bürgeraktion B 299/304 neu" mit dem Ziel  wirksamer Ortsumgehungen gegründet, um Altenmarkt und die benachbarten Kommunen vom Durchgangsverkehr im Zuge dieser Bundesstraßen zu entlasten. Der Aktion gelang es mit vielen Aktivitäten das Problembewusstsein in der Bevölkerung für die hohe Verkehrsbelastung ( " ein Verkehr wie in der Großstadt " ) zu wecken und zu schärfen. Allerdings gründete sich bald eine Gegenoffensive, der es einschließlich erfolgter Klagen gelang, dass Altenmarkt weiterhin mit Dreck, Lärm und Abgasen leben muss. Erst der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gab im Herbst 2016 grünes Licht für den Vollzug der Planfeststellung

Sei wenigen Tagen zeichnet sich nun eine Teilentlastung ab und auch der 2., über 6 km lange Bauabschnitt, die eigentliche Ostumgehung der B 299, ist, so Dorothee Bär, auf gutem Weg. Darüber hinaus stehen die dafür benötigten Finanzmittel bereits bereit. Für Altenmarkts 1. Bürgermeister Stephan Bierschneider mussten diese Informationen wie Musik in den Ohren klingen, denn, so in seinem Grußwort, wird es Zeit, dass die Aktenordner, die sich angesammelt hatten, nicht noch mehr werden.

Den Altenmarktern ist zu wünschen, dass bald der nächste Spatenstich erfolgt, damit die unvorstellbar hoch belasteten Anlieger in nicht zu ferner Zukunft nicht nur ruhiger schlafen, sondern die innerörtliche Straße auch gefahrlos überqueren können.

Und auch in benachbarten Obing gibt es seit wenigen Tagen Anlass zur Freude. Eine Klage gegen die Ortsumgehung wurde zurückgenommen, so dass auch Obings Bürgerinnen und Bürger noch in diesem Jahr mit einem Spatenstich zum Bau der Umfahrung der B 304 rechnen können.