< Große Freude in Saal a.d. Saale über Einstufung der geforderten Ortsumgehung.
15.11.2016 17:22 Alter: 2 yrs

Pressekonfernenz zur B 11 in Teisnach: Forderung nach schnellem und durchgehenden Ausbau bekräftigt.

Auf Einladung der von der GSV e.V. mit gegründeten "Initiative für eine leistungsstarke B 11 - Pro Infrastruktur Arberland" fand Mitte November in den Räumen der Firma Rohde & Schwarz in Teisnach eine Pressekonferenz statt. Anwesend waren neben Staatsminister Helmut Brunner ( örtlicher Stimmkreisabgeordneter ) auch die MdBs Rita Hagl-Kehl ( Mitglied des Verkehrsausschusses ) und Alois Rainer sowie der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Landtag, Hubert Aiwanger und Regens Landrat Michael Adam.


Auf Einladung der von der GSV e.V. mit gegründeten "Initiative für eine leistungsstarke B 11 - Pro Infrastruktur Arberland" fand Mitte November in den Räumen der Firma Rohde & Schwarz in Teisnach eine Pressekonferenz statt. Anwesend waren neben Staatsminister Helmut Brunner ( örtlicher Stimmkreisabgeordneter ) auch die MdBs Rita Hagl-Kehl ( Mitglied des Verkehrsausschusses ) und Alois Rainer sowie der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Landtag,  Hubert Aiwanger und Regens Landrat Michael Adam.

Neben zahlreichen Bürgermeistern aus den betroffenen Gemeinden entlang der B 11 sowie Vertretern der regionalen Wirtschaft war die Oberste Baubehörde mit MR Jung ebenso vertreten wie die IHK Niederbayern und der Landesbeauftragte der GSV e.V. Die Veranstalter waren daher hoch erfreut, dass sich über 30 Teilnehmer eingefunden hatten.

Alle Redner brachten die Notwendigkeit eines zügigen Ausbaus zur Sprache und besonders die Vertreter der Wirtschaft machten deutlich, wie sehr der derzeitige Zustand der B11 zwischen Deggendorf und Teisnach zu Zeitverlusten, aber auch Gefährdungen führe. Zwei Mitarbeiter der Firma Rohde & Schwarz schilderten eindringlich die Probleme ihres täglichen Pendelns auf der B 11.

Minister Brunner dankte der Initiative ausdrücklich für die bisherigen Aktivitäten und forderte noch mehr Zusammenhalt in der Region nicht nur zur Durchsetzung des Ausbaus, sondern auch wegen der damit verbundenen Erschließungsfunktion für den regionalen Wirtschaftsraum. Er machte auch deutlich, dass die Einstufung des Abschnittes Ortsumgehung Grafling in den Weiteren Bedarf m. Planungsrecht nicht zwingend zu Verzögerungen beim Bau führen müsse. Allerdings sei es notwendig, an entscheidender Stelle in München und Berlin die Mittel dafür einzufordern. Nahezu alle Redner  appellierten  an den Nachbarlandkreis Deggendorf und besonders an die zugehörige Gemeinde Grafling, ihre Blockadehaltung gegenüber dem Trassenentwurf für die Ortsumgehung aufzugeben, vielmehr im Sinne des Gemeinwohls zu handeln und die Planung zu unterstützen.

Eine längere Diskussion gab es zu den derzeitigen Beeinträchtigungen wegen der angelaufenen Baumaßnahmen zwischen Grafling und Gotteszell. Der Leiter des SBA Passau , LtdBauDir Wuffka, stellte die Zwänge dar, unter denen der Ausbau erfolgt und warb um Verständnis.

Insgesamt wurde deutlich, dass die Initiative noch mehr "in die Region hineinwirken" sollte und die betroffenen Gemeinden hierzu unterstützend tätig werden sollten. Nur so, war die einhellige Meinung, könne in Grafling ein Meinungsumschwung herbeigeführt werden und die planenden und Geld gebenden Behörden zu beschleunigtem Handeln gedrängt werden.

Es gehe, so Johann Kraus von Rohde & Schwarz, schließlich um die "einzige Lebensader der Region", die zum Nutzen Aller ertüchtigt werden muss.