26.08.2015

Freude und Erleichterung bei der Bürgerinitiative "Pro Umfahrung Winden im Elztal" - Bundesverkehrsminister gibt Mittel frei


Mit Erleichterung haben die Mitglieder der Bürgerinitiative und die Windener Bürger die Entscheidung des Bundesverkehrsministers aufgenommen, die nötigen Mittel für den Bau der Umfahrung freizugeben.

Damit kann das mit 68 Millionen Euro im Zuge der B 294 veranschlagte Projekt der Umfahrung südlich von Niederwinden und der Bau eines Tunnels nördlich von Oberwinden endlich angegangen werden. Entscheidend ist, dass die Finanzierung für die gesamte Umfahrung sichergestellt ist. Die notwendigen Planungen waren bereits seit 2006 fertig gestellt, um den bisherigen unhaltbaren Zustand, die Verengung der Fahrbahn auf eine Fahrspur, inmitten der Ortschaft Oberwinden zu beseitigen. Von den endlosen Staus auf beiden Seiten des "Nadelöhrs" waren vor allem die Anwohner und Bürger Winden sowie die Kraftfahrer des Berufs- und Schwerverkehrs stark betroffen.

Mit einem zügigen Beginn der Bauarbeiten rechnet Bürgermeister Klaus Hämmerle bereits Anfang 2016. Marita Schmieder, Vorsitzende der Bürgerinitiative "Pro Umfahrung Winden", hatte sich jahrelang unermüdlich für die Umgehung eingesetzt und keine Gelegenheit ausgelassen, Politiker aus Bund und Land zu informieren, zu interessieren und für das Projekt um aktive Unterstützung zu bitten. Auch besuchte sie mit einer Delegation Windener Bürger samt damaligem Bürgermeister Clemes Bieninger Minister Dobrindt im Mai 2014 in Berlin.

Die Bürgerinitiative Pro Umfahrung Winden teilte mit, dass sie auch künftig das Projekt sachlich und kritisch begleiten wird, um den Verlauf der Baumaßnahmen sowie die Tunnelplanung zu beobachten,  damit es zu keinen zeitlichen Verzögerungen kommt.

Die GSV e.V gratuliert Frau Schmieder und ihren Mitstreitern sehr herzlich zum Erfolg der erteilten Baufreigabe und dankt für die vertrauensvolle und freundliche Zusammenarbeit. Selbstverständlich wollen wir den Kontakt halten und den Baufortschritt weiterhin dokumentieren.

Text: Peter Fuss

Foto: BI Winden