06.02.2015

Ortsumfahrung Göppingen-Jebenhausen


Foto: Ingrid Ödegaard

Ortsumfahrung Göppingen-Jebenhausen

Neue Hoffnung auf Umgehung für Jebenhausen mit Baubeginn im Jahre 2017. Für die Umgehungsstraße in Jebenhausen sieht die Bürgerinitiative für die Westumfahrung der L 1214 unter der Führung von Ingrid Ödegaard wieder einen Hoffnungsschimmer.

Nachdem bereits Ende November 2014 eine erste Strategiesitzung im Rathaus der Stadt Göppingen stattgefunden hatte, an der Frau Ödegaard, der Oberbürgermeister und der Baubürgermeister sowie der Landesbeauftragte der GSV teilgenommen hatte, führte das dabei besprochene Konzept zum weiteren Vorgehen zu einem ersten Teilerfolg:

Die drei Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Göppingen Peter Hofelich (SPD), Jutta Schiller (CDU) und Jörg Matthias Fritz (Grüne) waren mit Göppingens Oberbürgermeister Guido Till und Baubürgermeister Helmut Renftle Stuttgart vorstellig geworden, um mit hochrangigen Vertretern des Verkehrsministeriums und mit Regierungpräsident Johannes Schmalzl eine Lösung zu suchen. Im Oktober kam es bei einer Rede von Verkehrsminister Winfried Hermann in Göppingen zu einem Eklat. Grund dafür war, dass die L 1214 nicht in das Straßenbauprogramm für die Jahre 2015 bis 2019 aufgenommen wurde.

Um einen Baubeginn im Jahr 2017 verwirklichen zu können, muss eine notwendig gewordene Nachuntersuchung zum Artenschutz in diesem Gebiet im Frühjahr 2015 erfolgreich abgeschlossen werden. Allerdings bleibt die Baumaßnahme "OU Jebenhausen" unter dem Haushaltsvorbehalt des Landtags und steht weiterhin in Konkurrenz zu anderen Vorhaben. Die 12 Millionen Euro teure Straße bleibt aber im Maßnahmenplan zum Generalverkehrsplan des Landes Baden-Württemberg.

Die GSV und die Bürgerinitiative werden eng am Verfahren dranbleiben und genau beobachten, wie sich diese Nachuntersuchung zum Artenschutz entwickelt, um möglichen künstlichen Verzögerungen entgegenzuwirken und das Ziel, den Baubeginn 2017 zum Wohl der betroffenen Bürger zu erreichen.

Text: Peter Fuss

Foto: Ingrid Ödegaard