20.04.2016

Grosse Freude bei der Bürgerinitiative Albaufstieg Lichtenstein: Ein guter Tag für Lichtenstein und die Region


Bürgermeister Peter Nußbaum und Hans Gerstenmaier stoßen auf den Albaufstieg an

Mit großer Freude hat die BI Albaufstieg "die Einstufung des Albaufstiegs Lichtenstein in den 'Vordringlichen Bedarf' im Entwurf zum neuen BVWP 2030 aufgenommen", so der Sprecher der Initiative, Hans Gerstenmaier, in einer Email an seine Mitstreiter und Unterstützer. Gleichsam erfreut kommentiert auch Michael Donth, CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Verkehrsausschuss, das Ereignis in seiner Pressemitteilung:  "Ein Meilenstein für den Verkehrsfluss an der B312 ist uns gelungen". Ganz besonders lobte er das "große Engagement in der Region, vor allem in Lichtenstein selbst" gegenüber dem Lichtensteiner Bürgermeister Peter Nußbaum.

 

Dieser Meilenstein ist der Abschnitt der B 312 von Lichtenstein bis Engstingen einschließlich der dortigen Ortsumfahrung sowie die Umfahrung von Reutlingen. Aber die Beseitigung des Nadelöhrs Lichtenstein selbst ist erst der sinnvolle Baustein für die verkehrswirksame und effektive Millioneninvestition des Bundes in weitere Projekte rund um den Albaufstieg.

 

Dazu Bürgermeister Peter Nußbaum in seinen ersten Worten: "Dies ist ein guter Tag für Lichtenstein und für die Region". Die Vorstellung des BVWP 2030 am 16. März markierte ein neues Kapitel in der Geschichte des Albaufstieges bei Lichtenstein. Der Sprung in die höchste Dringlichkeitskategorie verschafft diesem Straßenprojekt erstmals eine klare Perspektive der Planung und Realisierung. "Die Gemeinde und alle Unterstützer aus der Region sind hocherfreut, dass das Bundesministerium die massive verkehrliche Überlastung dieses unzureichend ausgebauten Straßenabschnittes anerkannt und die Beseitigung des Nadelöhrs bei Lichtenstein als vordringlichen Lückenschluss auf der Hauptverkehrsachse B 312 eingestuft hat“, so der Bürgermeister.

 

Damit ist die Voraussetzung gegeben, dass die unhalt- und unzumutbare Verkehrssituation entlang der gesamten Bundesstraße für Anwohner und Pendler in den nächsten 15 Jahren einer tragfähigen Lösung zugeführt werden kann. Im Klartext: Durch die Aufnahme in die Kategorie 'Vordringlicher Bedarf' besteht die berechtigte Chance, dass geplant und gebaut werden kann. Mit dieser Kategorisierung bringt der Bund klar zum Ausdruck, dass er die Maßnahme 'Albaufstieg' tatsächlich umsetzen will. Immerhin ist die B 312 eine der bedeutendsten Verbindungsachsen von Stuttgart über Reutlingen in Richtung Bodensee und damit ein wichtiges Verkehrsprojekt mit überregionaler Bedeutung.

 

Das Ziel von Hans Gerstenmaier, die Aufnahme in den 'Vordringlichen Bedarf' ist erreicht: "Man habe in den letzten Jahren öffentlich gekämpft und keine Gelegenheit ausgelassen, viel wurde erreicht". Dazu herzlichen Glückwunsch von der GSV e.V. Baden-Württemberg. Die GSV e.V. gratulieren recht herzlich zu Beharrlichkeit, Stehvermögen, unermüdlichem Engagement und der Fähigkeit, wirkungsvolle Unterstützung auf allen Ebenen zu mobilisieren und damit Gemeinsamkeit zu einer Stärke zu machen.

 

Die GSV e.V. wird weiter im Kontakt zum Sprecher der „Bürgerinitiative Albaufstieg Lichtenstein“, Hans Gerstenmaier, bleiben und den Fortgang und die Entwicklung des Projektes mitverfolgen.