22.12.2015

Staatssekretär Barthle besucht Lichtenstein - Hoffnung der Bürgerinitiative Albaufstieg auf Aufnahme der B 312 in den BVWP 2015


Zu einem Informationsbesuch in Lichtenstein hatte sich am 18. November 2015 der parlamentarische Staatssekretär im BMVDI, Norbert Barthle, angesagt. Zweck des Besuches für die Lichtensteiner war es, den Staatssekretär davon zu überzeugen, dass der Neubau der B 312 im Bereich eines neuen Albaufstiegs im neuen BVWP „Vordringlicher Bedarf“<s>-</s>eingestuft wird. Damit wäre die Voraussetzung gegeben, dass die unhalt- und unzumutbare Verkehrssituation entlang der Bundesstraße für Anwohner und Pendler in Zukunft<s> </s>einer tragfähigen Lösung zugeführt werden könnte.

 

Diese Lösung ist nicht nur dem Bürgermeister Peter Nußbaum, sondern auch dem unermüdlichen Nachbohren und stetigem Engagement der "Bürgerinitiative Albaufstieg Lichtenstein" zu verdanken. Die Gemeinde hat über die "Lichtensteiner Erklärung" die gesamte Region mit ins Boot geholt und somit ein festes Fundament gleichartiger Positionen geschaffen.

 

Jahrelange Argumentation, Darstellung des Problems nach Realisierung des Pfullinger Ursulaberg- und zukünftig Scheibengipfeltunnel in Reutlingen, in Verbindung mit den damit verbundenen Verkehrssteigerungen, muss für Lichtenstein zu einer zeitnahen Lösung führen. Der Albaufstieg muss kommen. Alles andere wäre ein Schildbürgerstreich.

 

Nach Verabschiedung des BVWP im nächsten Jahr ist auch weiterhin viel Arbeit und Initiative gefragt, denn Lichtenstein steht mit dem Neubau der B 312 erst am Anfang. Langwierige Planungsverfahren werden auch in Zukunft Kraft und Nerven sowie Durchsetzungs- und Durchstehvermögen verlangen. Die GSV e.V. wird weiter im Kontakt zum Sprecher der „Bürgerinitiative Albaufstieg Lichtenstein“, Hans Gerstenmaier, bleiben und den Fortgang und die Entwicklung des Projektes mitverfolgen.

 

 

Text: Peter Fuss