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03.08.2018

Ebersberg: Die Staatsstraße 2080 muss raus.


Die Kreisstadt östlich von München leidet seit vielen Jahren unter erheblicher innerörtlicher Verkehrsbelastung. Zwar ist es mit der vor einigen Jahren frei gegebenen Ortsumfahrung der B 304 gelungen, den Durchgangsverkehr im Zuge dieser hoch belasteten Bundestraße auf die Umgehung zu verlagern, doch der Süd- Nord Verkehr, der durch die Staatsstraße 2080 ( ST 2080 ) verursacht wird, geht weiter mitten durch den engen und kurvenreichen Stadtkern.

Versuche in der Vergangenheit, auch hierfür eine Lösung zu finden, scheiterten bisher auch an der fehlenden Einigkeit im Stadtrat.

Die aktuellen Zahlen haben nun dazu geführt, dass sich vor wenigen Wochen unter Beteiligung der GSV eine Bürgerinitiative gegründet hat, die den Bau einer Ortsumgehung für die ST 2080 fordert. Die mit über 14.000 Kfz / Tag weit überdurchschnittliche innerörtliche Belastung mit ihren nachteiligen Folgen für die Lebensqualität der Anlieger und Unfallgefahren für die Kinder will man nicht länger hinnehmen.

 Die BI "ST2080raus" fordert daher konkret, die im aktuellen Ausbauplan für die Staatsstraßen trotz der hohen Belastung nur in der 2. Dringlichkeit enthaltenen Maßnahme in die erste Priorität einzustufen und zeitnah die Planung für eine wirksame Umfahrung aufzunehmen. Vor allem die mit dem innerörtlichen Durchgangsverkehr einher gehenden Folgen wie Lärm- und Feinstaubemmissionen, aber auch die unzureichende Verkehrssicherheit bedeuten für die Betroffenen einer nicht mehr länger hinzunehmende Einschränkung der Lebensqualität. In einer ersten Pressemitteilung ( s. Anhang ) weisen sie auf diese, für ein lebens- und liebensweretes Ebersberg nachteiligen Umstände hin.

Sowohl der zuständige Staatsminister Joachim Herrmann, als auch die örtlichen Landtagsabgeordneten sollen zudem aufgefordert werden, für eine wirksame Verkehrsentlastung der Stadt zu sorgen.

Die GSV wird die Aktionen der BI weiter begleiten und sie in ihrem Bemühen für  eine Ortsumgehung der ST 2080 unterstützen. Denn, eine sichere und lebenswertere Stadt Ebersberg wird nur Bestand haben, wenn sie vom Durchgangsverkehr der ST 2080 entlastet wird und dies nicht erst in zehn oder mehr Jahren.